Neuigkeiten
Tat Tvam Asi
von KatrinHirsch, erschienen am 26. April 2026
Deshalb mache ich Yoga. Weil ich dadurch immer wieder das Gefühl bekomme, dass sich mein Körper perfekt ausrichten kann und sich automatisch an meine aktuelle geistige Konstitution angleicht. Ich habe genug nervige und hässliche Tage erlebt, weil ich zuvor vergessen hatte, was ich wirklich bin. Darauf habe ich keine Lust mehr. Deshalb mache ich Yoga. So nebenbei als reine Vorsichtsmaßnahme. Im präventiven Sinn- voller Freude.
Formell sagt man zwar, dass man Yoga übt. Aber ich sage zu mir- das mache ich. Weil ich es mir beigebracht habe, dass alles von mir gemacht werden muss, damit es dann wirklich auch passiert.
Yoga ist Aktion. Die Bahagavat Gita (Anleitung zum Karmayoga) ist neben dem Yogasutra Patanjali mein Lehrtext dafür.
Alles lebt durch Wiederholung.
Wir sind das, was wir tun. Auf geht’s!
Katrin Hirsch
Frühlings- und Osterspecial
von KatrinHirsch, erschienen am 25. März 2026
Der Frühling liegt in der Luft – und mit ihm frische Energie, neue Leichtigkeit und die perfekte Zeit, um wieder tiefer in deine Yogapraxis einzutauchen.
Für unsere Mitglieder mit gültigem Monatsabo, einem 12 Wochenkurs oder einem AOK Gutscheinhaben wir ein ganz besonderes Frühlings-Osterspecial:
Onlineyoga mit Katy steht dir kostenfrei zur Verfügung. Ob gemütlich von zuhause oder flexibel aus den Ferien. Deine Praxis reist einfach mit dir mit. Alles, was du dafür tun musst: dein Onlineticket als Mitglied für 0 € buchen und schon bist du dabei.
Das Angebot gilt für die Monate März, April und Mai. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, um dranzubleiben, Neues zu entdecken und dich selbst immer wieder neu zu spüren.
Natürlich sind auch alle willkommen, die spontan dabei sein möchten: Mit einer 5er- oder 10er-Karte kannst du jederzeit live und in Farbe mit uns praktizieren – am besten in den schönsten Frühlingsfarben.
Und während wir gemeinsam durch diese lebendige Jahreszeit fließen, dürfen unsere treuen Yogis schon gespannt sein: Ein besonderes Sommerangebot wartet bereits darauf, von euch entdeckt zu werden…
Namasté Katy & Katrin
Glieder des Yoga
von KatrinHirsch, erschienen am 21. Februar 2026
Die acht Glieder des Yoga - der vollständige Weg des Patanjali
Die Yogapraxis, wie wir sie heute kennen, hat ihre philosophische Grundlage im Yoga Sutra, einem Leitfaden für Yoga nach Patanjali.
Darin wird Yoga als ein achtgliedriger Weg beschrieben. Auch genannt Ashtanga Yoga. Diese acht Glieder sind kein beliebiges System, sondern ein vollständiger Entwicklungsweg zur Vervollkommnung des Menschen.
Körper, Geist, Verhalten und Bewusstsein greifen ineinander. Welche acht sind das?
1. Ethische Haltung 2. persönliche Disziplin 3. Körperhaltung 4. Regulierung des Atems 5. sinnlicher Rückzug 6. geistiger Focus 7. volle Sammlung 8. meditative Vertiefung, Einheitsherfahrung
Warum Yoga achtgliedrig ist und nicht zwei-oder sechsgliedrig?
Im Yoga Sutra wird Yoga als Sammlung von Techniken als ganzheitlicher Prozess beschrieben. Lässt man Teile weg, verändert sich das Ergebnis.
Eine Yogadecke macht den Unterschied sichtbar: Falten wir sie dreimal, entsteht ein bestimmte Höhe, Stabilität und Unterstützung. Wird das Format nur halbiert, fühlt sich alles anders an. Wir erreichen nicht den selben Effekt.
Genauso ist es mit Yoga. Wir wünschen uns Klarheit und Stabilität, Geschmeidigkeit- körperlich und geistig. Doch diese Qualität ist nur zu erwarten, wenn alle Aspekte zusammenwirken. Wie Kräfte.
Der Weg des Yoga folgt dieser Vollständigkeit in Vollkommenheit. Die acht Glieder bauen aufeinander auf.
Ohne eine einwandfreie ethische Haltung fehlt der Praxis die Orientierung. Ohne Körperarbeit fehlt die Stabilität für die Meditation. Ohne Atembewusstsein bleibt der Geist unruhig. Ohne Sammlung wird Meditation zur Technik statt zur Erfahrung.
Yoga ist kein Baukasten, aus dem wir uns die angenehmen, sichtbaren Teile beliebig entnehmen. (Anfangs schon ✌️). Der Prozess vervollkommnet sich mit Einsichtserfahrungen und Rückschritten.
Du möchtest Klarheit, Authentizität, geistige Beweglichkeit, weniger Verletzungen, Resilienz?
Dann braucht es Übung. Und für jede Fähigkeit braucht es in Summe Zeit und Geduld.
Yoga ist ein Weg. Das Yoga Sutra des Patanjali ist dein Wegweiser. Es ist ein Handbuch.
Wir haben einige Exemplare in unserer Bibliothek. Frag gern mal nach oder schau in unserem Regal.
Katrin
Yoga – dein Fitnessstudio ohne Geräte (außer dir selbst)
von KatrinHirsch, erschienen am 5. Januar 2026
Yoga – ein Übungssystem für ganzheitliche Fitness
Wenn wir von Fitness sprechen, meinen wir oft allgemein Kraft, Ausdauer oder Beweglichkeit. Wir haben gelernt, dass Fitness idealerweise sämtliche Lebensbereiche durchdringen muss, sonst bleibt nur Muskelkater und wir werden sauer.
Fitness ist mehr. Fitness bedeutet Flexibilität, körperlich wie geistig, Umschaltfähigkeit, Vielseitigkeit, die Fähigkeit, etwas zu wollen und es auch wieder lassen zu können.
Genau hier setzt Yoga an: als Übungssystem für ganzheitliche Flexibilität auf allen Ebenen unseres Seins.
Körperliche Fitness durch Yoga zeigt sich in einer guten Blutzirkulation und Durchblutung, in einer gesunden Herzratenvariabilität und in echter Gelenkigkeit. Die Yogapraxis bringt Knochen, Muskeln und Gelenke in ein harmonisches Zusammenspiel. Kraft und Beweglichkeit entstehen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang – getragen vom Atem und der bewussten Wahrnehmung.
Mentale Fitness bedeutet, klar denken zu können: Zusammenhänge erkennen, analysieren, Muster sehen, Neues lernen und erinnern. Yogaüben schult diese Fähigkeiten durch Konzentration, Atemlenkung und Achtsamkeit. Der Geist wird wacher, ruhiger und zugleich beweglicher.
Emotionale Fitness heißt, Gefühle wahrnehmen und durchleben zu können, ohne an ihnen festzuhalten. Yoga hilft, schneller umzuschalten, loszulassen, weiterzugehen. Nicht jede Situation muss uns binden, nicht jedes Gespräch uns vereinnahmen. Wir lernen, beteiligt zu sein, ohne uns zu verlieren.
Der vergessene Muskel: Die spirituelle Fitness zeigt sich in der Fähigkeit, aus Misserfolgen Kraft zu schöpfen, sich innerlich verbunden zu fühlen, mit sich selbst, mit anderen, mit dem Leben. In Stille die eigene Lebenskraft zu spüren, Vergebung und Dankbarkeit zu kultivieren und sich als Teil dieses wunderbaren „Mutterschiffs Erde“ zu erleben.
Yoga ist eine ganzheitliche Fitnessbude. Wenn du sagst: Ich gehe zum Yoga, bist du schon mittendrin. Du bist dein eigenes Fitnesscenter. Dein Körper ist dein Hantel. Und die Yogis, die mit dir üben, sind an Ort und Stelle.
Das Beste, was im Yogastudio passieren kann, ist innere Ordnung und die Schönheit des Lebens miteinander zu teilen.
Katy und Katrin wünschen ein euch allen ein schönes, herzliches und fittes Jahr 2026.
Die stille Architektur des Körpers
von KatrinHirsch, erschienen am 23. November 2025
Die stille Architektur des Körpers – Biomechanische Grundlagen des Yoga
Wenn wir Yoga aus biomechanischer Sicht betrachten, wie es Dietrich Ebert in „Physiologische Aspekte des Yoga“ beschreibt, wird schnell klar: Yoga ist kein Workout. Es ist eine präzise Übungsweise, die den Körper nicht „formt“, sondern durch feine Wahrnehmung und minimale Kraft stabil und geschmeidig zugleich macht. Die entscheidende Frage lautet also nicht: Wie anstrengend ist eine Asana? Sondern: Wie wenig Kraft brauche ich dafür – und wie ruhig bleiben meine Gelenke dabei?
Ebert betont, dass jede Haltung im Idealfall mit minimalem Kraftaufwand ausgeführt wird. Das bedeutet: Die Gelenke sollten nah an ihrer Ruhelage arbeiten, die Muskeln sich so entlang der Knochen organisieren, dass unnötige Korrekturbewegungen entfallen. Besonders in komplexeren Asanas zeigt sich dieses Prinzip deutlich. Sobald wir gegen die Schwerkraft „kämpfen“, beginnen wir unbewusst mit Mikrobewegungen, die Drehmomente erzeugen und den Körper aus der achsengerechten Position ziehen. Die Kunst der Praxis besteht darin, genau diesen Kampf zu beenden.
Shavasana ist das Paradebeispiel dafür. Auf einer harten, nicht nachgebenden Unterlage fällt jedes Drehmoment praktisch weg. Der Boden „antwortet“ direkt auf den Körper, die Muskeln dürfen loslassen, weil sie nichts stabilisieren müssen. In dieser völligen Unterstütztheit entsteht eine besondere Qualität der Länge und Weite im Gewebe: Die Muskulatur gleitet entlang der Knochen, Gelenke finden in ihre natürliche, unbelastete Zentrierung zurück, während der ganze Körper gleichzeitig weich und lang wird.
Genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis von Yoga: Nicht in der äußeren Form, nicht in der Leistung, nicht im Power-Flow. Sondern im feinen Zusammenspiel von Schwerkraft, Knochenarchitektur und innerer Orientierung. Yoga ist ein stilles Studium des Innenlebens – ein Üben des Spürens, nicht des Kämpfens.
Euch allen wünschen wir Leichtigkeit und Stabilität!
Leselust
von KatrinHirsch, erschienen am 23. Oktober 2025
Über die Übung von Atemkontrolle, Pranayama genannt
Im Yoga Sutra Kap.2 Vers 52 wird angegeben: Wenn dies erreicht ist, löst sich der Schleier um das innere Licht auf.
Aber bevor das passiert, wirkt es befremdlich und schwierig, den Atem über einen längeren Zeitraum in eine Übungsschablone zu geben. Manche sagen dazu, sie fühlen sich unwohl oder zu restriktiv gebunden. Andere haben sogar Angst. Einigen ist es vollkommen egal. Sie ignorieren diese Übungspraxis.
Wichtig ist, dass du bei einem geschulten und selber praktizierenden Lehrer diese Atemübungen Übungen lernst. Wie bei uns. Einen Lehrer hast, der sehen kann, was du machst und der auf deine Fragen eingehen kann.
Aus Übungserfahrung kenne ich nichts am Atem, was mir unbekannt oder komisch vorkommt. Alles ist völlig normal. Dabei habe ich in der Vergangenheit bis zur Grenze geübt, Luftanhalten, schnell, langsam, singend, zischend, rauschend, Mund, Nase, Nase verstopft, erkältet, mit Panikatacke, ohne Panikattacke, bei völliger Ruhe, mit Hyperventilation, in Eiskälte, in tiefem Wasser. Ich musste mich irgendwie immer in alle Richtungen versuchen. Ich wollte herausfinden, wie mein Körper und mein Gehirn darauf anspricht. Ob sich was verändert in mir.
Dabei bin ich mehr oder weniger absichtlich und zufällig über mich hinausgegangen, drüber gestolpert und habe Folgendes festgestellt:
Es ist am Ende ganz einfach: wenn der Atem zur Ruhe kommt, ist das innere Gefühl hell, leicht und freundlich. Alles andere ist Verschleierung oder Schmerz. Genau wie im Sutra beschrieben.
Das war auch einer der Punkte, wo ich mir gesagt habe: „Katrin, lies einfach nur die alten Texte und üb nur das.“
Für ein kurze Zeit kannst du spüren und erleben, dass es noch was anderes gibt, als sich im Dauerlauf den Stricken von Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zu verhaften.
Ich habe festgestellt:
Ich kann wirklich richtig froh sein zu atmen. Neben Bewusstsein ist der Atem unsere Existenzgrundlage.
Einatmen, ausatmen, Pause, nächster Zug. Eines nach dem anderen, dabei hin spüren und loslassen, so weitermachen, immer wieder relaxen ohne dabei einzuschlafen, lächeln und auch das wieder loslassen. So wieder von vorne. Solange, bis es so leicht wird und übersichtlich, dass es keine Fragen mehr gibt. Wenn etwas schwierig wird, vereinfache es, so lange bis es leicht geht. Das üben und verfeinern.
SoulPiano mit Cora Irsen
von KatrinHirsch, erschienen am 2. September 2025
SoulPiano — Heilsame Klänge am 27.9., 29.11., 13.12.2025 jeweils um 16:00 Uhr live im Yogastudio
Zwischen Himmel und Deinem Herzen, Klangreisen mit intuitiver Klaviermusik. Eine Reise für Frauen, die sich selbst wieder spüren möchten.
Manchmal braucht es nur einen sanften Klang und ein Innehalten – und Du bist wieder bei Dir. Tauche ein in die Klänge intuitiver Klaviermusik, die Dich tief in Deinem Herzen berühren dürfen. Zusammen mit sanfter Meditation öffnet sich ein Raum, in dem Du zur Ruhe findest, loslassen darfst und ganz ohne Erwartungen einfach Du bist.
Für Dich, wenn Du …
• Dir Zeit nur für Dich wünschst
• neugierig auf die Stimme Deines Herzens bist
• Entspannung suchst
• Klaviermusik liebst
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung: mail@cora-irsen.com oder über unsere Website, wir leiten die Anmeldung weiter, da die Veranstaltung ausschließlich von und mit Cora Irsen ist.
Atme tief. Spüre. Lass Dich berühren.
Ich freue mich so auf Dich!
Deine Cora
Fließen lassen
von KatrinHirsch, erschienen am 1. August 2025
Ananas, Yoga und Meditation sind für uns Menschen entwickelt worden. Sie fördern einen harmonischen Energiefluss im Körper und Geist. Alles, was wir darin tun sollen ist, es fließen zu lassen.
Zu uns selbst
von KatrinHirsch, erschienen am 30. Juli 2025
Yoga ist nicht nur eine Praxis. Es ist eine Haltung. Zum Leben. Zur Veränderung. Zu uns selbst.
Das klingt erstmal groß. Vielleicht sogar ein bisschen pathetisch. Aber wenn du je barfuß auf einer Yogamatte standest, weißt du: Es stimmt. Yoga beginnt nicht erst mit dem herabschauenden Hund. Und es endet auch nicht mit „Namasté“. Es beginnt im Moment, in dem du beschließt, dir Zeit zu nehmen.
Für dich. Für deinen Körper. Für dein Innerstes, für dein Atmen, für dein Sein. Und es endet nie.
Denn Yoga ist kein To-do. Es ist ein To-be. Und ja, das klingt jetzt wirklich nach Kalenderspruch.
Du musst nicht flexibel sein, um Yoga zu machen. Du wirst flexibel, weil du Yoga machst. Körperlich – aber auch geistig. Studien zeigen: Yoga verbessert nachweislich die kognitive Flexibilität – also deine mentale Beweglichkeit. Du kannst besser mit Veränderungen umgehen. Du findest leichter kreative Lösungen. Du bleibst gelassener, wenn alles drunter und drüber geht. Klingt gut, oder?
Und das Beste: Du brauchst dafür keine Superkräfte. Nur ein bisschen Zeit. Und Lust, dich selbst zu entdecken. Denn Yoga ist ein Spiegel. Sanft, aber ehrlich. Er zeigt dir, wie du mit dir umgehst. Wie du mit Widerstand umgehst, mit Unruhe, mit Langeweile, mit Erfolg, mit Scheitern.
Denn ja, du wirst wackeln, kippen. Du wirst dich manchmal fühlen wie ein nasser Pudding auf einem Trampolin. Aber du wirst lachen und wieder aufstehen. Durchatmen.
Und plötzlich merkst du: Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, präsent zu sein. Im Hier. Im Jetzt. Mit allem, was ist. Auch mit allem, was nicht ist.
Yoga macht dich stark. Aber nicht so, wie ein Proteinshake es verspricht.
Sondern sanft von innen. Yoga macht dich weich, aber nicht so, dass du nachgibst. Sondern so, dass du fließen kannst im Strom des Lebens.
Mit dir. Mit allem, was kommt. Denn Veränderung ist das einzige, was sicher ist. Und Yoga lehrt uns, nicht dagegen anzukämpfen. Sondern mitzuschwingen. Wie ein Baum im Wind. Wie ein Kind im Spiel. Wie ein Atemzug. Yoga ist kein Wettbewerb. Kein Leistungsnachweis.
Es ist ein Raum für dich. Es ist ein Lächeln nach innen, ein Augenzwinkern für die Seele. Ein zartes „Ich bin da“.
Und vielleicht ist das das größte Geschenk: Dass Yoga uns zurückbringt. Nach Hause in uns.
Katrin
Inmitten des Lebens
von KatrinHirsch, erschienen am 14. Juli 2025
Was uns Yoga schenkt:
Manchmal überrollt uns das Leben. Der Wecker klingelt zu früh, die To-dos sind zu lang. Kinder, Job, Haushalt, Termine. Der Kopf ist voll, das Herz manchmal schwer. Und wir hetzen – ohne es zu merken. Dabei sehnen wir uns alle nach einem Moment der Ruhe.
Nach einer Atempause. Nach einem Augenblick, der nur uns gehört.
Ein solcher Moment beginnt oft damit, dass wir die Matte ausrollen. Und plötzlich ändert sich etwas. Der Raum wird still. Die Gedanken fließen langsamer. Die Schultern sinken. Wir kommen an – in uns.
Yoga ist keine Flucht. Es ist eine Rückkehr. Zu uns selbst. In einer Welt, die ständig verlangt, dass wir funktionieren, erlaubt Yoga uns zu spüren.
Zu atmen. Zu sein.
Manchmal braucht es nur eine stehende Haltung, um sich wieder aufzurichten – innen wie außen. Es ist nicht die perfekte Figur, die zählt. Nicht die elastische Hose.
Es zählt die Verbindung. Mit dem Körper. Mit dem Atem. Mit dem, was gerade ist.
Unsere Yogapraxis begleitet uns – an den leichten wie den schweren Tagen. An Tagen, an denen wir uns kraftvoll fühlen. Und an jenen, an denen alles schwer scheint. Sie urteilt nicht. Sie verlangt nichts. Sie empfängt uns, wie wir sind.
Vielleicht mit Müdigkeit. Mit Sorgen. Oder mit einem leisen Lächeln.
Und genau das ist das Geschenk: Raum zu schaffen, ohne etwas leisten zu müssen.
Yoga wirkt leise, aber tief. Es verändert nicht sofort die Welt um uns. Aber es verändert, wie wir in ihr stehen.
Wie wir atmen. Wie wir reagieren. Wir lernen, im Chaos einen Punkt der Ruhe zu finden. Mitten in der Herausforderung eine Haltung zu bewahren. Mitten in der Anspannung bewusst zu entspannen.
Diese Fähigkeit verändert unser Leben. Denn wenn wir ruhen, handeln wir klarer. Wenn wir fühlen, handeln wir bewusster. Wenn wir atmen, entscheiden wir freier.
Yoga schenkt uns einen liebevolleren Blick auf uns selbst. Und auf andere.
Wir üben nicht, um besser zu werden. Wir üben, um uns besser zu begegnen.
Unser Körper ist kein Projekt. Er ist unser Zuhause.
Und unsere Praxis erinnert uns daran. Mal kraftvoll, mal sanft. Mal voller Energie, mal im ruhigen Fluss.Doch immer ehrlich. Immer bei uns.
Auch wenn draußen alles wankt – innen darf es still werden. Und in dieser Stille entdecken wir Kraft. Vertrauen. Und ein tiefes Ja zum Leben. Nicht weil alles perfekt ist. Sondern weil wir es bewusst erleben. Die kleinen Dinge zählen. Der Atemzug. Der Bodenkontakt. Die Stille zwischen zwei Gedanken.
Yoga ist nicht nur eine Praxis. Es ist eine Haltung. Zum Leben. Zur Veränderung. Zu uns selbst.
Und jede Stunde, die wir auf der Matte verbringen, schenkt uns mehr als nur Beweglichkeit. Sie schenkt uns ein Stück inneren Frieden. Ein Lächeln, das von innen kommt. Ein Gefühl von „Ich bin da“. So wie ich bin. Und das ist genug.
Immer.
Habt einen guten schönen Sommer! Wir sind da.
Katy und Katrin