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News

Neuigkeiten


Sommer SixPack

von KatrinHirsch, erschienen am 29. Mai 2026

Yoga ist beständig, zeitlos, kennt kein Alter und geht nicht in Ferien. Yoga lebt von Zeitlosigkeit.

Wir haben wieder den Sommer SixPack- SommerPass in unserem Angebot, damit du neben deinem Garten, Schwimmbad, Reisen, über drei Monate Abo-frei & dabei sein kannst.

Wir sind interessiert daran, dass du dran bleibst und unser Studio auch im Sommer offen und gefüllt ist, mit Menschen, denen ihre Yogapraxis in unserem einzigartigen Studio am Herzen liegt.

„Yoga braucht einen besonderen Raum.“ Krishnamacharia

Wir sind da.

Katy & Katrin

Ganz einfach

von KatrinHirsch, erschienen am 19. Mai 2026

Yoga für innere Ruhe, mentale Klarheit und energetische Balance

In unserer Yogapraxis steht die motorische und sensorische Beruhigung des Nervensystems im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht um Hypnose oder Trost. Wir steuern ganz bewusst einen natürlichen Zustand von Entspannung, Achtsamkeit und geistiger Klarheit an. Durch gerichtete Atmung, sanfte Körperübungen und fließende Bewegungen entsteht ein Gefühl von innerer Ordnung, Stabilität und Balance.

Unsere Yogastunden verbinden Hatha Yoga, Atemübungen (Pranayama), Meditation und achtsame Bewegung. Jede Haltung wird mit Aufmerksamkeit auf den Atem ausgeführt. So beruhigen sich Körper und Geist, Stress wird reduziert und die Wahrnehmung wird klarer.

Ein zentraler Gedanke des Yoga lautet: Wenn die Wellen des Bewusstseins zur Ruhe kommen, wird der Blick auf die Wahrheit ungetrübt. In diesem Zustand können wir erkennen, was wesentlich ist und was uns wirklich guttut.

Unser Leitsatz lautet: „In Wahrheit ist alles ganz einfach.“

Daran orientieren wir uns in jeder Yogastunde. Mit Ruhe, Klarheit und Achtsamkeit begleiten wir dich gerne auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Gelassenheit, Selbstwahrnehmung und innerer Balance.

Alles Gute, wir sehen uns im Studio,

Katy & Katrin

Tat Tvam Asi

von KatrinHirsch, erschienen am 26. April 2026

Deshalb mache ich Yoga. Weil ich dadurch immer wieder das Gefühl bekomme, dass sich mein Körper perfekt ausrichten kann und sich automatisch an meine aktuelle geistige Konstitution angleicht. Ich habe genug nervige und hässliche Tage erlebt, weil ich zuvor vergessen hatte, was ich wirklich bin. Darauf habe ich keine Lust mehr. Deshalb mache ich Yoga. So nebenbei als reine Vorsichtsmaßnahme. Im präventiven Sinn- voller Freude.

Formell sagt man zwar, dass man Yoga übt. Aber ich sage zu mir- das mache ich. Weil ich es mir beigebracht habe, dass alles von mir gemacht werden muss, damit es dann wirklich auch passiert.
Yoga ist Aktion. Die Bahagavat Gita (Anleitung zum Karmayoga) ist neben dem Yogasutra Patanjali mein Lehrtext dafür.
Alles lebt durch Wiederholung.

Wir sind das, was wir tun. Auf geht’s!

Katrin Hirsch

Frühlings- und Osterspecial

von KatrinHirsch, erschienen am 25. März 2026

Der Frühling liegt in der Luft – und mit ihm frische Energie, neue Leichtigkeit und die perfekte Zeit, um wieder tiefer in deine Yogapraxis einzutauchen.

Für unsere Mitglieder mit gültigem Monatsabo, einem 12 Wochenkurs oder einem AOK Gutscheinhaben wir ein ganz besonderes Frühlings-Osterspecial:

Onlineyoga mit Katy steht dir kostenfrei zur Verfügung. Ob gemütlich von zuhause oder flexibel aus den Ferien. Deine Praxis reist einfach mit dir mit. Alles, was du dafür tun musst: dein Onlineticket als Mitglied für 0 € buchen und schon bist du dabei.

Das Angebot gilt für die Monate März, April und Mai. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, um dranzubleiben, Neues zu entdecken und dich selbst immer wieder neu zu spüren.

Natürlich sind auch alle willkommen, die spontan dabei sein möchten: Mit einer 5er- oder 10er-Karte kannst du jederzeit live und in Farbe mit uns praktizieren – am besten in den schönsten Frühlingsfarben.

Und während wir gemeinsam durch diese lebendige Jahreszeit fließen, dürfen unsere treuen Yogis schon gespannt sein: Ein besonderes Sommerangebot wartet bereits darauf, von euch entdeckt zu werden…

Namasté Katy & Katrin

Glieder des Yoga

von KatrinHirsch, erschienen am 21. Februar 2026

Die acht Glieder des Yoga - der vollständige Weg des Patanjali

Die Yogapraxis, wie wir sie heute kennen, hat ihre philosophische Grundlage im Yoga Sutra, einem Leitfaden für Yoga nach Patanjali.

Darin wird Yoga als ein achtgliedriger Weg beschrieben. Auch genannt Ashtanga Yoga. Diese acht Glieder sind kein beliebiges System, sondern ein vollständiger Entwicklungsweg zur Vervollkommnung des Menschen.

Körper, Geist, Verhalten und Bewusstsein greifen ineinander. Welche acht sind das?
1. Ethische Haltung 2. persönliche Disziplin 3. Körperhaltung 4. Regulierung des Atems 5. sinnlicher Rückzug 6. geistiger Focus 7. volle Sammlung 8. meditative Vertiefung, Einheitsherfahrung

Warum Yoga achtgliedrig ist und nicht zwei-oder sechsgliedrig?

Im Yoga Sutra wird Yoga als Sammlung von Techniken als ganzheitlicher Prozess beschrieben. Lässt man Teile weg, verändert sich das Ergebnis.

Eine Yogadecke macht den Unterschied sichtbar: Falten wir sie dreimal, entsteht ein bestimmte Höhe, Stabilität und Unterstützung. Wird das Format nur halbiert, fühlt sich alles anders an. Wir erreichen nicht den selben Effekt.

Genauso ist es mit Yoga. Wir wünschen uns Klarheit und Stabilität, Geschmeidigkeit- körperlich und geistig. Doch diese Qualität ist nur zu erwarten, wenn alle Aspekte zusammenwirken. Wie Kräfte.

Der Weg des Yoga folgt dieser Vollständigkeit in Vollkommenheit. Die acht Glieder bauen aufeinander auf.

Ohne eine einwandfreie ethische Haltung fehlt der Praxis die Orientierung. Ohne Körperarbeit fehlt die Stabilität für die Meditation. Ohne Atembewusstsein bleibt der Geist unruhig. Ohne Sammlung wird Meditation zur Technik statt zur Erfahrung.

Yoga ist kein Baukasten, aus dem wir uns die angenehmen, sichtbaren Teile beliebig entnehmen. (Anfangs schon ✌️). Der Prozess vervollkommnet sich mit Einsichtserfahrungen und Rückschritten.

Du möchtest Klarheit, Authentizität, geistige Beweglichkeit, weniger Verletzungen, Resilienz?
Dann braucht es Übung. Und für jede Fähigkeit braucht es in Summe Zeit und Geduld.

Yoga ist ein Weg. Das Yoga Sutra des Patanjali ist dein Wegweiser. Es ist ein Handbuch.

Wir haben einige Exemplare in unserer Bibliothek. Frag gern mal nach oder schau in unserem Regal.

Katrin

Yoga – dein Fitnessstudio ohne Geräte (außer dir selbst)

von KatrinHirsch, erschienen am 5. Januar 2026

Yoga – ein Übungssystem für ganzheitliche Fitness

Wenn wir von Fitness sprechen, meinen wir oft allgemein Kraft, Ausdauer oder Beweglichkeit. Wir haben gelernt, dass Fitness idealerweise sämtliche Lebensbereiche durchdringen muss, sonst bleibt nur Muskelkater und wir werden sauer.

Fitness ist mehr. Fitness bedeutet Flexibilität, körperlich wie geistig, Umschaltfähigkeit, Vielseitigkeit, die Fähigkeit, etwas zu wollen und es auch wieder lassen zu können.
Genau hier setzt Yoga an: als Übungssystem für ganzheitliche Flexibilität auf allen Ebenen unseres Seins.

Körperliche Fitness durch Yoga zeigt sich in einer guten Blutzirkulation und Durchblutung, in einer gesunden Herzratenvariabilität und in echter Gelenkigkeit. Die Yogapraxis bringt Knochen, Muskeln und Gelenke in ein harmonisches Zusammenspiel. Kraft und Beweglichkeit entstehen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang – getragen vom Atem und der bewussten Wahrnehmung.

Mentale Fitness bedeutet, klar denken zu können: Zusammenhänge erkennen, analysieren, Muster sehen, Neues lernen und erinnern. Yogaüben schult diese Fähigkeiten durch Konzentration, Atemlenkung und Achtsamkeit. Der Geist wird wacher, ruhiger und zugleich beweglicher.

Emotionale Fitness heißt, Gefühle wahrnehmen und durchleben zu können, ohne an ihnen festzuhalten. Yoga hilft, schneller umzuschalten, loszulassen, weiterzugehen. Nicht jede Situation muss uns binden, nicht jedes Gespräch uns vereinnahmen. Wir lernen, beteiligt zu sein, ohne uns zu verlieren.

Der vergessene Muskel: Die spirituelle Fitness zeigt sich in der Fähigkeit, aus Misserfolgen Kraft zu schöpfen, sich innerlich verbunden zu fühlen, mit sich selbst, mit anderen, mit dem Leben. In Stille die eigene Lebenskraft zu spüren, Vergebung und Dankbarkeit zu kultivieren und sich als Teil dieses wunderbaren „Mutterschiffs Erde“ zu erleben.

Yoga ist eine ganzheitliche Fitnessbude. Wenn du sagst: Ich gehe zum Yoga, bist du schon mittendrin. Du bist dein eigenes Fitnesscenter. Dein Körper ist dein Hantel. Und die Yogis, die mit dir üben, sind an Ort und Stelle.

Das Beste, was im Yogastudio passieren kann, ist innere Ordnung und die Schönheit des Lebens miteinander zu teilen.

Katy und Katrin wünschen ein euch allen ein schönes, herzliches und fittes Jahr 2026.

Die stille Architektur des Körpers

von KatrinHirsch, erschienen am 23. November 2025

Die stille Architektur des Körpers – Biomechanische Grundlagen des Yoga

Wenn wir Yoga aus biomechanischer Sicht betrachten, wie es Dietrich Ebert in „Physiologische Aspekte des Yoga“ beschreibt, wird schnell klar: Yoga ist kein Workout. Es ist eine präzise Übungsweise, die den Körper nicht „formt“, sondern durch feine Wahrnehmung und minimale Kraft stabil und geschmeidig zugleich macht. Die entscheidende Frage lautet also nicht: Wie anstrengend ist eine Asana? Sondern: Wie wenig Kraft brauche ich dafür – und wie ruhig bleiben meine Gelenke dabei?

Ebert betont, dass jede Haltung im Idealfall mit minimalem Kraftaufwand ausgeführt wird. Das bedeutet: Die Gelenke sollten nah an ihrer Ruhelage arbeiten, die Muskeln sich so entlang der Knochen organisieren, dass unnötige Korrekturbewegungen entfallen. Besonders in komplexeren Asanas zeigt sich dieses Prinzip deutlich. Sobald wir gegen die Schwerkraft „kämpfen“, beginnen wir unbewusst mit Mikrobewegungen, die Drehmomente erzeugen und den Körper aus der achsengerechten Position ziehen. Die Kunst der Praxis besteht darin, genau diesen Kampf zu beenden.

Shavasana ist das Paradebeispiel dafür. Auf einer harten, nicht nachgebenden Unterlage fällt jedes Drehmoment praktisch weg. Der Boden „antwortet“ direkt auf den Körper, die Muskeln dürfen loslassen, weil sie nichts stabilisieren müssen. In dieser völligen Unterstütztheit entsteht eine besondere Qualität der Länge und Weite im Gewebe: Die Muskulatur gleitet entlang der Knochen, Gelenke finden in ihre natürliche, unbelastete Zentrierung zurück, während der ganze Körper gleichzeitig weich und lang wird.

Genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis von Yoga: Nicht in der äußeren Form, nicht in der Leistung, nicht im Power-Flow. Sondern im feinen Zusammenspiel von Schwerkraft, Knochenarchitektur und innerer Orientierung. Yoga ist ein stilles Studium des Innenlebens – ein Üben des Spürens, nicht des Kämpfens.

Euch allen wünschen wir Leichtigkeit und Stabilität!

Leselust

von KatrinHirsch, erschienen am 23. Oktober 2025

Über die Übung von Atemkontrolle, Pranayama genannt

Im Yoga Sutra Kap.2 Vers 52 wird angegeben: Wenn dies erreicht ist, löst sich der Schleier um das innere Licht auf.

Aber bevor das passiert, wirkt es befremdlich und schwierig, den Atem über einen längeren Zeitraum in eine Übungsschablone zu geben. Manche sagen dazu, sie fühlen sich unwohl oder zu restriktiv gebunden. Andere haben sogar Angst. Einigen ist es vollkommen egal. Sie ignorieren diese Übungspraxis.

Wichtig ist, dass du bei einem geschulten und selber praktizierenden Lehrer diese Atemübungen Übungen lernst. Wie bei uns. Einen Lehrer hast, der sehen kann, was du machst und der auf deine Fragen eingehen kann.

Aus Übungserfahrung kenne ich nichts am Atem, was mir unbekannt oder komisch vorkommt. Alles ist völlig normal. Dabei habe ich in der Vergangenheit bis zur Grenze geübt, Luftanhalten, schnell, langsam, singend, zischend, rauschend, Mund, Nase, Nase verstopft, erkältet, mit Panikatacke, ohne Panikattacke, bei völliger Ruhe, mit Hyperventilation, in Eiskälte, in tiefem Wasser. Ich musste mich irgendwie immer in alle Richtungen versuchen. Ich wollte herausfinden, wie mein Körper und mein Gehirn darauf anspricht. Ob sich was verändert in mir.

Dabei bin ich mehr oder weniger absichtlich und zufällig über mich hinausgegangen, drüber gestolpert und habe Folgendes festgestellt: 

Es ist am Ende ganz einfach: wenn der Atem zur Ruhe kommt, ist das innere Gefühl hell, leicht und freundlich. Alles andere ist Verschleierung oder Schmerz. Genau wie im Sutra beschrieben.

Das war auch einer der Punkte, wo ich mir gesagt habe: „Katrin, lies einfach nur die alten Texte und üb nur das.“

Für ein kurze Zeit kannst du spüren und erleben, dass es noch was anderes gibt, als sich im Dauerlauf den Stricken von Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zu verhaften. 

Ich habe festgestellt:

Ich kann wirklich richtig froh sein zu atmen. Neben Bewusstsein ist der Atem unsere Existenzgrundlage.
Einatmen, ausatmen, Pause, nächster Zug. Eines nach dem anderen, dabei hin spüren und loslassen, so weitermachen, immer wieder relaxen ohne dabei einzuschlafen, lächeln und auch das wieder loslassen. So wieder von vorne. Solange, bis es so leicht wird und übersichtlich, dass es keine Fragen mehr gibt. Wenn etwas schwierig wird, vereinfache es, so lange bis es leicht geht. Das üben und verfeinern.

SoulPiano mit Cora Irsen

von KatrinHirsch, erschienen am 2. September 2025

SoulPiano — Heilsame Klänge am 27.9., 29.11., 13.12.2025 jeweils um 16:00 Uhr live im Yogastudio

Zwischen Himmel und Deinem Herzen, Klangreisen mit intuitiver Klaviermusik. Eine Reise für Frauen, die sich selbst wieder spüren möchten.

Manchmal braucht es nur einen sanften Klang und ein Innehalten – und Du bist wieder bei Dir. Tauche ein in die Klänge intuitiver Klaviermusik, die Dich tief in Deinem Herzen berühren dürfen. Zusammen mit sanfter Meditation öffnet sich ein Raum, in dem Du zur Ruhe findest, loslassen darfst und ganz ohne Erwartungen einfach Du bist.

Für Dich, wenn Du …

• Dir Zeit nur für Dich wünschst

• neugierig auf die Stimme Deines Herzens bist

• Entspannung suchst

• Klaviermusik liebst

Dauer: 90 Minuten

Anmeldung: mail@cora-irsen.com oder über unsere Website, wir leiten die Anmeldung weiter, da die Veranstaltung ausschließlich von und mit Cora Irsen ist.

Atme tief. Spüre. Lass Dich berühren.

Ich freue mich so auf Dich!

Deine Cora

Fließen lassen

von KatrinHirsch, erschienen am 1. August 2025

Ananas, Yoga und Meditation sind für uns Menschen entwickelt worden. Sie fördern einen harmonischen Energiefluss im Körper und Geist. Alles, was wir darin tun sollen ist, es fließen zu lassen.