Diese Woche im Kurs

In der vergangenen Woche hatten wir uns intentional gefragt, warum wir Yoga üben. Um unseren Alltag besser, schnell, optimaler zu bewältigen? Oder den Alltag als Meditation zu nutzen, den Weg nach innen zu uns selbst zu finden? Ergo ist es möglich, den ganzen Tag, 24 Stunden mit uns zu teilen, so als wären wir immer bei uns.

In dieser Woche geht es darum, Perfektionismus zu entlarven. Die Meckerecke, den Skeptiker, den Aufreger und den Strategen. Als Facetten unseres Verstandes. Als das was es ist:

etwas das einteilt,

kategorisiert und uns abhält, die nötigen Dinge endlich anzugehen,

und sich selbst wertzuschätzen.

Sich selbst nicht hineinreißen zu lassen. Seien es durch Befindlichkeiten der Leute, durch Umgebung, von sich ändernden Lebensumständen.

Es als das zu sehen, was es ist. Denn es hält uns davon ab, in der Yogapraxis zu fühlen, das Herz, den Bauch, das Menschsein, den Atem. Weil ständig Gedanken um die Perfektion kreisen.

Wir wollen es entlarven, sehen, und können lernen: gelassen bleiben, milde sein mit uns, Mitgefühl entwickeln und trotzdem wieder in Heiterkeit übergehen. Das ist die Übung. Und wird im Yogasutra des Patanjali „Samtosha- heitere Gelassenheit“ genannt.

Habt eine schöne Woche! Katrin