BLOG***Die Reise***

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In den Schriften der alten Zeit wird unser SOS-ein als Mensch mit einem Wagen verglichen. Damit es uns ein Konzept und ein Verstehen geben kann.
 
Der Wagen (Heardware) an sich ist der Körper. Dieser Körper, unser Vehikel funktioniert ursprünglich perfekt und ist zwar schutzbedürftig aber supersensibel und reibungslos eingestellt. Er bringt alles mit, muss aber bewegt, gelenkt und versorgt werden. GENIALES DING.
 
Darüber und herum existieren dem Bild entsprechende Instanzen, welche sich untereinander steuern lassen. Vergleichbar mit dem Drüsensystem des Körpers.
Hier das Bild aus der Bhagavad Gita zum Ganzen. Von dem, was wir teilweise nicht anfassen und sehen können:
 
Gelenkt wird der Wagen von Buddhi, der— Vernunft als Wagenlenker. Der Wagenlenker hält die Zügel, den –Verstand- Manas, und bestimmt die Richtung (im Optimalfalle). Am anderen Ende der Zügel, sind die Pferde angeschirrt. Die —Sinne. Tasten, sehen, hören, fühlen, empfinden, riechen, schmecken. Der —Verstand, gelenkt von Buddhi (nicht umgekehrt—) in-formiert die Sinne, wohin die Bewegung, die Kraft geht.
 
Es braucht aber, damit das Vehikel sich bewegen lässt, einen eigentlichen Impuls. Dieser Impulsgeber A ist „Atman„. Die Seele.
Sie macht nichts, außer durch ihr Verbunden sein mit dem Wagen, dem ganzen Treiben —L eben einzuhauchen. Ohne die Seele ist der Wagen wie —ein Füller ohne Tinte.
 
Unser Wagen rollt nun. Entlang einer Straße, eines Weges. Alles, was hier existiert, alles was wahrgenommen wird und oder nicht, ist Teil des Weges. Auch genannt Bewusstsein, „Chitta“.
 
Du, dein Wagen alle sind Teil dieses Chittas, Bewusstseins. ALL-inclusive.
 
Und dieses verändert sich ununterbrochen. Ständig in Bewegung. Ein ständiger Tanz der Moleküle.
 
Nun, der Weg des Yoga ist diese Bewegungen zu Ruhe kommen zu lassen. Das meint nicht, es zu unterdrücken und kontrollieren und zu machen, dass es aufhört.
Das tut es nämlich nicht. Niemals. Das ist auch nicht gemeint und wird öfter falsch interpretiert und gelehrt.
Achtung, jetzt aufpassen!
 
Das zur Ruhe kommen bedeutet lediglich, dass du dich entspannst, siehst was ist, fühlst was ist, dich bewegst und bewegen lässt, aber realisierst,
****dass es am Ende nicht den Ausschlag gibt, was und wer du bist. ****
Und du dich löst von der Illusion, du wärest der ganze Wahn-sinn.
 
Es geht zunächst um die Reise an sich, auf dem Weg, verbunden mit dir und der Welt.
Dann folgt, wie das so ist bei einem Wagen: Alle(s) kommen mit.
 
Das Ziel, Ende, Goal, Einfahrt, Tor, Volltreffer:
 
Die Realisation des Selbst Atman.
Mein Gott:) so einfach kann das sein? Zuhören?, geschehen lassen? Spaß haben? Die Aussicht genießen? Die Reise genießen? Geschenke annehmen? Freu(n)de haben? Spielen? Tanzen? Das ist schon alles? Dann realisiere ich mich?
 
JAAAAAAAA:) Darum geht es…glaube ich. Wenn ich es ganz genau weiß, sage ich nochmal Bescheid;-)ch, genannt Katrin