Menschsein

Immer noch auf Sinnsuche?

In der Bhagavad Gita, 2. Kapitel lässt Arjuna vor dem Kampf die Arme sinken und gibt an, nicht kämpfen zu können, obwohl er dachte, für nichts anderes geboren zu sein.
Krishna, sein Wagenlenker unterweist ihn daraufhin im richtigen Verhältnis von Kontemplation und Aktion. Es geht ihm erstmal nicht darum, was richtig und falsch interpretiert wird, ergebnisorientiert ist und ethisch einwandfrei. Sondern um die Handlung an sich, im Hier und Jetzt. Um eine praktische Entscheidung, die getroffen werden muss, damit es weitergehen kann.
Bei dieser Frage bin ich auf einen Mann gestoßen, von dem dieses Zitat stammt:

„Worauf das Leben wartet, ist, dem konkreten Anspruch des Hier und Jetzt nachzukommen.“ von Victor Frankl

Sein Ansatz zur Verwirklichung als Mensch entgegen ewiger Sinnsuche hier im Video:

Er war Psychiater und entwickelte die Logotherapie. Nach Jahren der KZ-Haft entwickelte er einen Ansatz, Menschen dabei zu helfen, dem eigenen Leben Sinn zuzuordnen, auch wenn das gerade in Krisenzeiten schwerfällt.

Wenn wir Herausforderungen gegenüberstehen, müssen wir uns ihnen stellen, falls wir eine Chance haben wollen, Einfluss auf die Zukunft zu nehmen. Das tun wir ja letztlich immer wieder, wenngleich uns die kleinen Siege vielfach nie richtig bewusst werden.

Erst im Rückblick, und manchmal mit Hilfe, erhellt sich, wo und wann wir uns in der Auseinandersetzung bewährt haben und darauf stolz sein können.

Ich nutze diesen positiven Ansatz regelmäßig und möchte in diesem Artikel auf Victor Frankl verweisen. Ihm hier Aufmerksamkeit widmen und ihn vorstellen.

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit.
Katrin