Inspiration

Ich verneige mich, vor dem, was in mir ist. Ich weiß, was in mir ist und was mich heilt.

Alle Wesen streben nach Erfüllung. Deshalb fällt es uns so schwer, anzuerkennen, dass in der Natur nichts von Dauer und Beständigkeit ist. Insbesondere, wenn etwas eintritt, was unerwartet oder schmerzhaft erscheint.

In dem Mangala (Schutz-Dach) Mantra Loka Samastah Sukhino Bhavantu wird um Schutz und Fürbitte angerufen, damit sich das Glück, der Frieden und die Harmonie für alle zeigen kann. Und ich sage zeigen kann, weil es immer da ist- nur eben verborgen.

Das kennst Du bestimmt: wenn die Welt sich in größter Not, aufhört zu drehen und Du nur da bist. Es wird still. Vielleicht konntest Du ein Rauschen hören oder Pulsieren. Stille in Dir. Keine Regung. Frieden, auch wenn alles tobt.

In diesem Moment warst Du, oder bist ein Yogi. Wenn Du erfahren kannst, dass aus dem unvermeidbarem Leiden, Buddha nennt es: „Das Leben ist Leiden“, die unerklärliche Stille und Ruhe hervor tritt, bist Du ein Yogi. Nicht weil Du perfekt Asanas turnst. Sondern weil Du an-erkennst, dass in dir ewig und beständig die unerschütterliche Quelle der Stille ruht. Also nur Mut! Wenn etwas geschieht, was Dich umhaut und verletzt, kann das das Tor zum Frieden sein. 

Liebe Grüße Katrin