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Sommerkursplan

Der Sommer ist da. Mit den Schulferien gehen wir wieder in eine heiße Phase. Unser Studio bleibt deswegen geöffnet, weil wir2 offen bleiben wollen und es ist uns wichtig, euren Yogaunterricht am laufen zu halten. Innerhalb der 6 Wochen findet also jeden Tag ein Kurs statt. Hauptsächlich abends. Unser Plan gilt durchgehend vom 20.7.20 bis zum 30.8.20.

UND IMMER IMMER SCHÖN IN BEWEGUNG BLEIBEN .

Montag: 19:30 Uhr-21:00 Uhr

Dienstag: 09:30 Uhr-11:00 Uhr und 17:30 Uhr-19:00 Uhr

Mittwoch: 19:30 Uhr-21:00 Uhr

Donnerstag: 17:30 Uhr-19:00 Uhr

Freitag: 08:30 Uhr-10:00 Uhr

Diese Woche im Kurs

In der vergangenen Woche hatten wir uns intentional gefragt, warum wir Yoga üben. Um unseren Alltag besser, schnell, optimaler zu bewältigen? Oder den Alltag als Meditation zu nutzen, den Weg nach innen zu uns selbst zu finden? Ergo ist es möglich, den ganzen Tag, 24 Stunden mit uns zu teilen, so als wären wir immer bei uns.

In dieser Woche geht es darum, Perfektionismus zu entlarven. Die Meckerecke, den Skeptiker, den Aufreger und den Strategen. Als Facetten unseres Verstandes. Als das was es ist:

etwas das einteilt,

kategorisiert und uns abhält, die nötigen Dinge endlich anzugehen,

und sich selbst wertzuschätzen.

Sich selbst nicht hineinreißen zu lassen. Seien es durch Befindlichkeiten der Leute, durch Umgebung, von sich ändernden Lebensumständen.

Es als das zu sehen, was es ist. Denn es hält uns davon ab, in der Yogapraxis zu fühlen, das Herz, den Bauch, das Menschsein, den Atem. Weil ständig Gedanken um die Perfektion kreisen.

Wir wollen es entlarven, sehen, und können lernen: gelassen bleiben, milde sein mit uns, Mitgefühl entwickeln und trotzdem wieder in Heiterkeit übergehen. Das ist die Übung. Und wird im Yogasutra des Patanjali „Samtosha- heitere Gelassenheit“ genannt.

Habt eine schöne Woche! Katrin

Asteya

Neu in den Alltag mit weniger Restriktionen kommen. Wie bekommen wir den Wechsel hin? Was hat jetzt Priorität? Wir müssen wieder lernen unsere Zeiten anzupassen. Hier ein Artikel einer meiner Lieblingsseiten. Ich teile die Auffassung: Pünktlich sein bedeutet Respekt. Und wenn ich zusagte, dann bin ich da. Denn der andere hat auch keine Zeit zu verschwenden. Zählt unter Patanjali zu „Asteya“ – nicht stehlen.

Musik für die Seele

Ich war bei dem Konzert eingeladen, dabei und ergriffen, berührt, war körperlich anwesend im Konzertsaal und im Geist im Orient und den Steppen der Mongolei zu Hause.
Nora Thiele, eine Schülerin und Mitglied unseres Yogastudios, Full-Time-Musikerin ist hier an den Drums.
Ich möchte das Video mit Euch teilen, weil ich es schade finde, dass Musiker wie sie, die ihren Leib und Seele durch ihre Musik weitergeben, im Moment WIRKLICH DIE ARSCHKARTE haben.
Die Arschkarte haben auch WIR, weil wir dadurch, dass ihre Musik verstummt, auch keinen Input für unsere Seele bekommen. Dieses berauschte, momentane ERGRIFFEN SEIN fehlt! Nada Brahma- die Welt ist Klang. Menschen schwingen, die Welt ist Konzert.
Ich wünsche mir, dass sie auftreten dürfen. Bald wieder. Ohne Mundschutz und Sicherheitsabstand. Klar, Musik verbindet ungemein. Aber auch Mimik, Körper, Auren, die sich überlappen, Gerüche, Bewegungen, Berührungen der Leute, die jene Musik gemeinsam feiern.
Davon lebt das Konzert der Musiker. Und sie leben davon. Nora, ich übe gern bald wieder mit dir Ashtanga-Vinyasa. Und hoffe, wir können die Menschen weiter mit Musik und Yoga begeistern.
xxxKatrin