Category Archives: Inspirationen

WoMensDay mit Kali und Katy

Da unsere Jahresabschlussmeditation so toll angenommen wurde, haben wir uns überlegt, dass so etwas über das Jahr verteilt weitergehen könnte. Wir haben uns eine Reihe saisonal bezogener Themen ausgesucht und möchten das mit Meditation, Yoga, Tanz, allen möglichen Formen der Andacht und Feier des Lebens mit Dir zusammen machen.

Am 9.3.2019 von 11-12:30 Uhr feiern wir den Frauentag nach.

Katy leitet eine Kali Meditation an. Das ist eine dynamische, rhythmische Form der Meditation. Bestehend aus Elementen des Tanzes, Singens, Atems. Aufgeladen von geistiger Power.

Kali ist das Gegen-Teil zu Tara. Entgegen dieser verkörpert Kali Zerstörung. Damit ist nicht nur „kaputtmachen“ im herkömmlichen Sinne gemeint. Es ist etwas in Dir, dass nicht alles glauben muss, alte Muster verwirft und sich auflehnt. Es geht hierbei um Freiheit vom Irrglaube der Gefügigkeit, des Protests und des Unartigseins.

Beginn: 9.3.19 11-12.30 Uhr

Preis: 15 Euro

Willkommen: Männer, Frauen, Yogaschüler, Gäste, Freunde, Freundinnen

Anmeldung: über „Kontakt“ der Website

Wir freuen uns!

 

 

dirgha-suksma

Der Atem eines Yogis sollte dirgha-suksma, also lang und fein sein. Laut Patanjalis Yogasutra Kap.2.5 ist der Atem ein Indikator für eine angemessene Übungspraxis und ein! Werkzeug, dass Dich dem Zustand, in dem die Schwankungen des Bewusstseins zur Ruhe gelangen, näher bringen kann als alles Andere.

Er beschreibt, dass Dir zunächst bewusst werden sollte, wie Dein Atem fließt. Dann kannst Du die Unterschiede erfassen und erkennen, wie es sich anfühlt, wenn er zum Beispiel schön lang und fein strömt.

Lang und fein, dirgha-suksma, wie ein Faden, den Du durch ein Nadelöhr ziehst. Zielsicher, mit ruhiger Hand geführt, kann der Faden aufgenommen werden und ein gutes Stück Stoff zusammengehalten, verbunden werden.

Was ist Dein Stück Stoff, das Du verbinden möchtest? Nimm den Faden immer wieder neu auf, wenn Du ihn mal verloren hast. Das passiert im Leben und in der Übungspraxis.

Am besten Du übst kontinuierlich, immer wieder laaaaaang und fein zu atmen und

genießen, dass Du lebst!

Yoga am Sonntag, den 3.3.2019: 11.00 Uhr-12.30 Uhr mit Katrin

 

 

 

Happy Valentine

Liebe Yogis,

vielen Dank für Euer Mit-turnen, dass Ihr immer wieder kommt, dass Ihr gerne kommt, dass es so entspannt mit Euch ist, dass wir von Euch lernen, dass Ihr Euch was bei bringen lasst. Wir wären ohne Euch nicht da. Deshalb gibt hier für Euch eine warme Dusche. Gern auch im Kurs bei Bedarf. Einfach Bescheid sagen. 

Liebe Grüße Eure Katy und Katrin

L(I)ebe!

Wenn du die Dinge ganz und einfach machst,
hinhörst, zuschaust,
fühlst, dann wird dir klar, dass
das eine nur durch das andere die Offenbarung ist. OM

Studienlage

Hier werden einige seriöse Studien aufgezeigt zur Wirkungsweise von Yoga. Bitte das Bild anklicken…

Die eigentliche Wirkung lässt sich aber ganz leicht im n1- Studienformat ausführen: 

selbst ausprobieren, Praxis, Praxis, PRAXIS!🙏🙏🙏
Wir wünschen dir einen guten Start in die Woche.

Inspiration

Ich verneige mich, vor dem, was in mir ist. Ich weiß, was in mir ist und was mich heilt.

Alle Wesen streben nach Erfüllung. Deshalb fällt es uns so schwer, anzuerkennen, dass in der Natur nichts von Dauer und Beständigkeit ist. Insbesondere, wenn etwas eintritt, was unerwartet oder schmerzhaft erscheint.

In dem Mangala (Schutz-Dach) Mantra Loka Samastah Sukhino Bhavantu wird um Schutz und Fürbitte angerufen, damit sich das Glück, der Frieden und die Harmonie für alle zeigen kann. Und ich sage zeigen kann, weil es immer da ist- nur eben verborgen.

Das kennst Du bestimmt: wenn die Welt sich in größter Not, aufhört zu drehen und Du nur da bist. Es wird still. Vielleicht konntest Du ein Rauschen hören oder Pulsieren. Stille in Dir. Keine Regung. Frieden, auch wenn alles tobt.

In diesem Moment warst Du, oder bist ein Yogi. Wenn Du erfahren kannst, dass aus dem unvermeidbarem Leiden, Buddha nennt es: „Das Leben ist Leiden“, die unerklärliche Stille und Ruhe hervor tritt, bist Du ein Yogi. Nicht weil Du perfekt Asanas turnst. Sondern weil Du an-erkennst, dass in dir ewig und beständig die unerschütterliche Quelle der Stille ruht. Also nur Mut! Wenn etwas geschieht, was Dich umhaut und verletzt, kann das das Tor zum Frieden sein. 

Liebe Grüße Katrin

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten ohne Blues nur mit Licht! Feiert, esst euch satt, schaut in den Sternenhimmel. Da gibt es viele Antworten, jenseits der Worte.

Liebe Grüsse Katy und Katrin🎄🌖⭐️#buddha #jesus #heiligabend #geburt #liebe #weg #licht #yoga  #einfachmachen #jetzt #beeing #space #raum #stille #nacht #sterne #verbunden #om 

Intention

Eine starke Wallclass-Woche! 🙏
Es braucht nicht viel zum Üben. Eine Wand mit Scheuerleiste, ein Stück Yogamatte und den Bezug zum Boden.
Finde immer wieder zu deine Mitte, schau hin, was machst du? Was fühlst du? Setze anstelle des Willens deine Intention, Absicht. Dann bewahrst du sowohl die Ausrichtung des Körpers als auch den Respekt.
Willenskraft kostet Kraft. Sei dir dessen bewusst. Das geht so eine Weile. Aber nicht lange gut. Dann wirst du loslassen. Und im besten Falle machst du die Erfahrung von Leichtigkeit, Gefühl und Gelöstheit im Raum. Innen wie außen.
Wohlfühlen-be nature!!!!!!
Auch wenn nicht alles 100%ig mit deinem Anspruch überein stimmt. Das ist das Tor zur Freiheit. Jump in🙏.
Danke an alle Schüler,
Katy und Katrin

Entspannung

Entspannung

Ich möchte Dich nicht mit sogenannten Fakten langweilen, die um dieses Thema herum wirbeln. Ebenso wenig mit erhobenem Zeigefinger fuchteln, wenn es darum geht wie essentiell diese Praxis ist.
Es ist aber tatsächlich so, dass du Entspannung praktizieren musst. Du kannst sie nicht herbei denken oder wünschen. Genauso wenig musst du sie müssen.
Aber stell dir vor, was mit dir passiert, was du deinem Körper für Signale sendest, wenn du das regelmäßig übst. Das eindeutige Signal: Baby…es ist alles in Ordnung. Okay? Okay! Ich komme später auf dieses Okay zurück.
 
Der 1. Schritt vor der Entspannung ist: Fühl dich zunächst für dich verantwortlich und nimm dich auch im Stress voll und ganz wahr. Frage dich: will ich das? 
Gehe davon aus, dass niemand dich aus Stress und anderem Schlamassel, ähnlich einer sensationellen Rettungsaktion, mit Helikopter rausholt. 
Du musst da selbst durch, wenn du nachhaltig und aus eigener Kraft, in eigenem Schritttempo zur Entspannung finden möchtest. 
Hier eine bestimmte Technik zu erwähnen oder hervorzuheben, ist nicht sinnvoll. Weil du die Auswahl triffst und einiges ausprobieren solltest. 
Verstehe zunächst, dass Entspannung nichts mit Beruhigung zu tun hat. Oder Regulation wie bei einer Maschine.  Das ist altes DENKEN.
Drogen und Abhängigkeiten in Beziehungen führen auch leider nur sehr kurzfristig und oberflächlich zum Ziel. Also brauchst du dich auch daran nicht klammern. 
 
2. Schritt: Finde eine Technik für Dich. Und übe sie. Das muss nicht lang sein. 5 Minuten reichen vollkommen aus. Bleib bewusst dabei und wach. Selbst wenn du eine geniale Technik gefunden hast, bringt sie nichts auf Dauer. Es ist ein Anfang, ein Impuls ein Signal. Signale sind kurz und präzise. Das wars.
Wenig entscheidend, nach meine Erfahrung, ist nicht das Training der Technik selbst. Was entscheidet ist, wie du den Rest des Tages verbringst. 
Das heißt, wenn du dich erfolgreich entspannt hast, wird dich sehr wahrscheinlich der nächste Furz deiner bescheuerten Kollegin aus der Haut fahren lassen. Und wenn du nicht aus der Haut fährst, in diesem Moment, wirst du vielleicht dem nächst besten Kassierer im Aldi an die Gurgel springen. Auf jeden Fall jemandem, der es auch ordentlich verdient hat.
Es gibt so viele Möglichkeiten, aus der Haut zu fahren, oder die Fassung zu verlieren. Es gibt sogar Menschen, vielleicht kennst du welche, die machen das den ganzen Tag mit sich. Man merkt das nicht, weil sie eine beinharte Fassade aufrecht erhalten. Ich wage mal eine grobe Schätzung: 99%.
Was ist also die Lösung? Schlechte Nachrichten: es gibt keine schnelle. 
Nur EINE effektive. Und die braucht ständige Übung. 
 
3.Schritt: Lerne alles und jeden, innerhalb deiner Möglichkeiten, zu 100 Prozent zu akzeptieren. Jaha, das ist echt und harter, harter Tobak. 
Aber Akzeptanz ist nichts für Weicheier und Verdränger. Doch bitte keine Panik. Du kannst ja zunächst bei dir anfangen und musst das nicht gut finden, was gerade los ist. Dies würde nur Bewertung bedeuten. Und was das heißt, kennst du noch aus der Schule. Und jede Bewertung macht Stress und setzt neuen Erwartungsdruck. 
Wie bitte? Akzeptieren und gleichzeitig nicht in Ordnung finden? 
Ja genau, das meine ich. Schau mal: das, was ist, ist nicht rückgängig zu machen. Gerade eben ist es passiert. Okay! Hier liegt der Schlüssel und ist zutiefst logisch. Genau in diesem Okay. Weil das dir die Übersicht gibt, darüber, was du jetzt brauchst. Jetzt kannst du es ändern. 
Und nun gehen wir nochmal auf Entspannung zurück. 
 
4.Schritt:  Hier verbindest du die Entspannungstechnik mit dem Rest deines Tages.
Frage dich mal, wo und wann du entspannen kannst? Wenn du dich wohl fühlst, du dich hingibst, einverstanden bist, gelöst, bereit, offen und leicht. 
In Entspannung sendest du genau dieses Signal an Körper und Geist. Deine ganze Chemie wird davon durchflutet. Hell und klar, ruhig und gelassen. Jeder Zelle wird das klar. Jeden Tag.
Erinnere Schritt Nummer 3. Die Akzeptanz des gegenwärtigen Moments bedeutet was? Hingabe, Gelöstheit, Offenheit, Klarheit, Ruhe und so weiter. 
Deshalb lebt das Training der Technik von deiner Achtsamkeit, Bedingungslosigkeit und Hingabe im Alltag. Hach und auch der Allnacht. 
Mach es im Rahmen deiner Möglichkeiten. Sei nachsichtig. Kümmere dich nicht um andere dabei. Jeder hat sein eigenes Tempo. Mach einfach dein Ding. Alles eine Frage der Übung. Das ist schon die halbe Miete: wenn du es wenigstens versuchst.
 
Viel OM und alles LIEBE.
Katrin
 

Interview mit Dan Millman

Liebe Yogis,
im Zustand des Yoga zu sein geschieht am Anfang zufällig. Dir fällt es oft nicht auf. Aber wenn es sich öffnet, ist es eine seltsame schöne Ünerraschung. Später willst Du wieder da hin, weil Du Dich darin frei und wohl fühlst. Irgendwie verbunden mit allem. Später lernst Du, dass es ein Training gibt, auf dass Du Dich konzentrieren kannst, um wieder dahin zu gelangen. Es gibt gute Lehrer, die Dich dabei coachen können. Aber im Grunde ist das Leben Dein großer Meister. Selbst der kleinste Grashalm, über den Du hinwegläufst.
Es geht, auch wenn wir die Sache mal sportlich angehen, nicht ums Gewinnen. Es geht darum, was Du gelernt hast. Jeder Sturz ist ein hervorragender Moment des Lernens. Zumindest warst Du für einen Bruchteil gemessener Zeit mal in der Luft.
Mit Freude teile ich hier ein Interview mit Dan Millmann, einem großen Sportler und Buchautor, dessen Arbeiten ich sehr schätze.

Hab eine schöne Woche
OM Katrin