Category Archives: Inspirationen

Intention

Eine starke Wallclass-Woche! 🙏
Es braucht nicht viel zum Üben. Eine Wand mit Scheuerleiste, ein Stück Yogamatte und den Bezug zum Boden.
Finde immer wieder zu deine Mitte, schau hin, was machst du? Was fühlst du? Setze anstelle des Willens deine Intention, Absicht. Dann bewahrst du sowohl die Ausrichtung des Körpers als auch den Respekt.
Willenskraft kostet Kraft. Sei dir dessen bewusst. Das geht so eine Weile. Aber nicht lange gut. Dann wirst du loslassen. Und im besten Falle machst du die Erfahrung von Leichtigkeit, Gefühl und Gelöstheit im Raum. Innen wie außen.
Wohlfühlen-be nature!!!!!!
Auch wenn nicht alles 100%ig mit deinem Anspruch überein stimmt. Das ist das Tor zur Freiheit. Jump in🙏.
Danke an alle Schüler,
Katy und Katrin

Entspannung

Entspannung

Ich möchte Dich nicht mit sogenannten Fakten langweilen, die um dieses Thema herum wirbeln. Ebenso wenig mit erhobenem Zeigefinger fuchteln, wenn es darum geht wie essentiell diese Praxis ist.
Es ist aber tatsächlich so, dass du Entspannung praktizieren musst. Du kannst sie nicht herbei denken oder wünschen. Genauso wenig musst du sie müssen.
Aber stell dir vor, was mit dir passiert, was du deinem Körper für Signale sendest, wenn du das regelmäßig übst. Das eindeutige Signal: Baby…es ist alles in Ordnung. Okay? Okay! Ich komme später auf dieses Okay zurück.
 
Der 1. Schritt vor der Entspannung ist: Fühl dich zunächst für dich verantwortlich und nimm dich auch im Stress voll und ganz wahr. Frage dich: will ich das? 
Gehe davon aus, dass niemand dich aus Stress und anderem Schlamassel, ähnlich einer sensationellen Rettungsaktion, mit Helikopter rausholt. 
Du musst da selbst durch, wenn du nachhaltig und aus eigener Kraft, in eigenem Schritttempo zur Entspannung finden möchtest. 
Hier eine bestimmte Technik zu erwähnen oder hervorzuheben, ist nicht sinnvoll. Weil du die Auswahl triffst und einiges ausprobieren solltest. 
Verstehe zunächst, dass Entspannung nichts mit Beruhigung zu tun hat. Oder Regulation wie bei einer Maschine.  Das ist altes DENKEN.
Drogen und Abhängigkeiten in Beziehungen führen auch leider nur sehr kurzfristig und oberflächlich zum Ziel. Also brauchst du dich auch daran nicht klammern. 
 
2. Schritt: Finde eine Technik für Dich. Und übe sie. Das muss nicht lang sein. 5 Minuten reichen vollkommen aus. Bleib bewusst dabei und wach. Selbst wenn du eine geniale Technik gefunden hast, bringt sie nichts auf Dauer. Es ist ein Anfang, ein Impuls ein Signal. Signale sind kurz und präzise. Das wars.
Wenig entscheidend, nach meine Erfahrung, ist nicht das Training der Technik selbst. Was entscheidet ist, wie du den Rest des Tages verbringst. 
Das heißt, wenn du dich erfolgreich entspannt hast, wird dich sehr wahrscheinlich der nächste Furz deiner bescheuerten Kollegin aus der Haut fahren lassen. Und wenn du nicht aus der Haut fährst, in diesem Moment, wirst du vielleicht dem nächst besten Kassierer im Aldi an die Gurgel springen. Auf jeden Fall jemandem, der es auch ordentlich verdient hat.
Es gibt so viele Möglichkeiten, aus der Haut zu fahren, oder die Fassung zu verlieren. Es gibt sogar Menschen, vielleicht kennst du welche, die machen das den ganzen Tag mit sich. Man merkt das nicht, weil sie eine beinharte Fassade aufrecht erhalten. Ich wage mal eine grobe Schätzung: 99%.
Was ist also die Lösung? Schlechte Nachrichten: es gibt keine schnelle. 
Nur EINE effektive. Und die braucht ständige Übung. 
 
3.Schritt: Lerne alles und jeden, innerhalb deiner Möglichkeiten, zu 100 Prozent zu akzeptieren. Jaha, das ist echt und harter, harter Tobak. 
Aber Akzeptanz ist nichts für Weicheier und Verdränger. Doch bitte keine Panik. Du kannst ja zunächst bei dir anfangen und musst das nicht gut finden, was gerade los ist. Dies würde nur Bewertung bedeuten. Und was das heißt, kennst du noch aus der Schule. Und jede Bewertung macht Stress und setzt neuen Erwartungsdruck. 
Wie bitte? Akzeptieren und gleichzeitig nicht in Ordnung finden? 
Ja genau, das meine ich. Schau mal: das, was ist, ist nicht rückgängig zu machen. Gerade eben ist es passiert. Okay! Hier liegt der Schlüssel und ist zutiefst logisch. Genau in diesem Okay. Weil das dir die Übersicht gibt, darüber, was du jetzt brauchst. Jetzt kannst du es ändern. 
Und nun gehen wir nochmal auf Entspannung zurück. 
 
4.Schritt:  Hier verbindest du die Entspannungstechnik mit dem Rest deines Tages.
Frage dich mal, wo und wann du entspannen kannst? Wenn du dich wohl fühlst, du dich hingibst, einverstanden bist, gelöst, bereit, offen und leicht. 
In Entspannung sendest du genau dieses Signal an Körper und Geist. Deine ganze Chemie wird davon durchflutet. Hell und klar, ruhig und gelassen. Jeder Zelle wird das klar. Jeden Tag.
Erinnere Schritt Nummer 3. Die Akzeptanz des gegenwärtigen Moments bedeutet was? Hingabe, Gelöstheit, Offenheit, Klarheit, Ruhe und so weiter. 
Deshalb lebt das Training der Technik von deiner Achtsamkeit, Bedingungslosigkeit und Hingabe im Alltag. Hach und auch der Allnacht. 
Mach es im Rahmen deiner Möglichkeiten. Sei nachsichtig. Kümmere dich nicht um andere dabei. Jeder hat sein eigenes Tempo. Mach einfach dein Ding. Alles eine Frage der Übung. Das ist schon die halbe Miete: wenn du es wenigstens versuchst.
 
Viel OM und alles LIEBE.
Katrin
 

Interview mit Dan Millman

Liebe Yogis,
im Zustand des Yoga zu sein geschieht am Anfang zufällig. Dir fällt es oft nicht auf. Aber wenn es sich öffnet, ist es eine seltsame schöne Ünerraschung. Später willst Du wieder da hin, weil Du Dich darin frei und wohl fühlst. Irgendwie verbunden mit allem. Später lernst Du, dass es ein Training gibt, auf dass Du Dich konzentrieren kannst, um wieder dahin zu gelangen. Es gibt gute Lehrer, die Dich dabei coachen können. Aber im Grunde ist das Leben Dein großer Meister. Selbst der kleinste Grashalm, über den Du hinwegläufst.
Es geht, auch wenn wir die Sache mal sportlich angehen, nicht ums Gewinnen. Es geht darum, was Du gelernt hast. Jeder Sturz ist ein hervorragender Moment des Lernens. Zumindest warst Du für einen Bruchteil gemessener Zeit mal in der Luft.
Mit Freude teile ich hier ein Interview mit Dan Millmann, einem großen Sportler und Buchautor, dessen Arbeiten ich sehr schätze.

Hab eine schöne Woche
OM Katrin

 

BE-TWEEN

BE – TWEEN
Klänge, Worte, Gedanken sind Schlüsse zur Erfahrung zwischen physischer und geistiger Ebene unseres Seins. Sie erreichen jede Körperzelle in uns und bewegen Moleküle auch außerhalb von uns selbst. Sogar weit entfernt, weit über unsere Vorstellungen hinaus.
Der Raum überträgt die Schwingung, alle Informationen.
Die Stille, die hörbare Pause dazwischen kann so präsent
SEin, dass es erschreckend wirkt, eine Einheitserfahrung auf dieser Seite zu akzeptieren.
Dabei ist Stille laut hörbar. Was du hören kannst ist genauso göttlich, wie die Erfahrung von Musik zum Beispiel.
Diese Stille erfahrbar, gelassen mit Bewusstsein zu erfüllen, lernst du meditierend, sitzend, atmend.
Lauschend und offen im Raum.
Da ist so viel mehr als deine Worte und deine ge-wohnte Atmo-sphäre.
Die Worte, die Klänge sind die Zwillinge, das Gegenüber, die Kopie, der Spiegel deiner Essenz. Und die ist frei und REin. Unmittelbar und
untrennbar,
unaussprechlich und
unausschließlich,
unauslöschlich
verbunden mit der Stille.

Um nicht nur in der Welt der Kopien und Spiegel gefangen zu bleiben, haben die Yogis die Meditation entwickelt.
Für den Weg dorthin gibt es den Ashtangayogaweg (Rajayoga), Hatha Yoga und viele andere Möglichkeiten.
Ein Glück! Für uns Menschlein geht beides. Year🍏
Erweitere es/ :DIch.
OM Katrin

Die Essenz des Yoga

Die Essenz des Yoga, ein Artikel, Interwiew mit Sri Vatsa Ramaswami

Kommendes Wochenende sind Katy und ich bei ihm zum Workshop. Wir sind sehr gespannt und voll Vorfreude. Werden eine Menge nette Kollegen treffen, die mit uns dort am Start sind. Mega😇
Dafür ist Janosch Steinhauer bei uns mit der #immersion2018 Part II. Hier sind noch Plätze frei. Komm vorbei!

Letztlich kann kein Lehrer,
kein Guru,
Kein Geliebt(er),
kein Freund,
kein Facebook
deine Fragen zu 100% beantworten. Jede Frage kommt aus dir und die Antwort auch.
Wenn es keine Fragen mehr gibt……., sie existieren nicht, bist du im Zutand des Yoga.

 

RE-TURN!

Wo bist du gerade? Stehst du? Sitzt du?
Schließe Deine Augen und beobachte einmal was dein Körper gerade macht.
Wenn Du still bist und Dich nicht so sehr einmischst, wirst Du merken, dass er sich bewegt.
Hinein und hinaus, in einen Punkt, der für ihn besonders leicht und stabil ist. Grob gesagt der Körperschwerpunkt. Patanjali nennt das Verweilen hier stiram-sukham.
Wenn Du Dich weiterhin nicht einmischt,
offen bleibst und vertraust,
kannst Du sehen, dass er nicht lange in der Mitte bleibt,
sich immer wieder entfernt vom Idealpunkt.
Mal weiter weg, mal näher heran,
um wieder zurückzukehren.
Ich möchte diesen idealen Punkt hier mal den „h(om)e-punkt“ nennen.
Er ist kein „no-ret-urn-punkt“.
Er ist ein re-turn-punkt.
Hier hin kehrt der Körper immer wieder zurück. Von selbst, weil er weiß, was zu tun ist.
Wenn du das verstehst, fällt es dir leichter, die Schwankungen zu akzeptieren und dich der Natürlichkeit, der Dynamik der Bewegungen hinzugeben.
Erkunde und entdecke, was du brauchst, um wieder zurückzukehren. Halte nicht so sehr am Idealen fest.
Integriere den Weg hinaus, der Weg hinein und das Verweilen im h(om)e-punkt und lass das alles miteinander interagieren. (Vinyasa)
Mit der Zeit, mit der Übung, und dem Erinnern des Ideals, wirst du häufiger zurückkehren und sogar länger hier verweilen können.
Dann wird es leichter, stabiler und freier.

Überträgst du das auf mentale und/oder emotionale Prozesse, kannst du ganz und gar mit ALLEM deinen Frieden machen.
Denn dann siehst du, dass dich alles nur wieder nach Hause bringen will.
Wenn was schief geht, wenn was gut geht…erinnere dich.

Om shantihi Katrin

Frohe Om⭐️!

Wann ist der Zeitpunkt zum Schlüpfen gekommen? Woher wissen die 🐥 das? 

Sie wissen es nicht. Es passiert weil sie es machen, wenn die Gegebenheiten des Umfelds zu 100% mit ihrer ureigenen Beschaffenheit in vollkommene Übereinstimmung kommt. 

Keine Worte keine Konzepte, kein Befehl. 

Für uns ein Wunder, eine Überraschung. 

Yoga und Meditation haben das Ziel, dich in diesem oder folgenden Momenten in 100% ige Übereinstimmung bringen. Wieder und wieder. Bis du es einfach akzeptierst: dass du vollkommen bist und alles andere auch. Dann kommt Ruhe rein damit du dich nur noch wunderst und freust.

Der Weg des Yoga gleicht einer Neugeburt: 

Es dauert so lange wie es dauert, 

es wird viel zu eng, 

es tut mehr als weh,

ist wahnsinnig anstrengend,

die Schale zerbricht mit lautem Knacken,

und 

heraus kommt etwas völlig ANDERES als üblicherweise erwartet. 

Überraschung! Das bist DU.

Erleuchtung ist ein ureigenes menschliches Entwicklungsprogramm. 

Dieses läuft immer im Hintergrund der Gedanken und der begrenzten Vorstellungen deines Verstandes ab. 

Bedeutet: es ist immer schon da.

Musst eigentlich nur dahinter kommen⛽️☀️🐝. Wir bleiben dran.

Frohe Om⭐️

Eure beiden, Katy und Katrin

 

#ostern #easter #love #yoga #meditation #reunion #peace #freedom #jesus 

Erhellendes

Ein kurzer Ausschnitt eines Interviews mit David Swenson über die Benefits von Yoga. Kurz und erhellend beschreibt er, wie du Yoga als Tool für dein Leben nutzen kannst. Kurz und knapp, alles drin. In drei Minuten auf den Punkt gebracht. Danke!

Wir wünschen dir eine erfüllte Woche. Mach sie bunt. Auch wenn es noch weiß ist um dich herum.

„There is no work-life balance. We have one life. What´s most importunities that you be awake for it.“
Janice Marturano

Liebe Grüße Katy und Katrin

Meditation

Tick Tack…Wie oft hast Du heute schon auf die Uhr gesehen? Okay, es ist wichtig im Alltag eine Form zu bewahren und im Fluss zu bleiben. Das ist absolut okay. Der Blick auf die Uhr ist ein ein Hilfsmittel. Tickt Dein Timer eigentlich? Ist er noch von der alten Schule?
Du hast außerdem noch eine innere Uhr. Die tickt auch.

DEIN HERZ.

Hör mal hin.
Oder leg eine Hand aufs Herz.
Einen Moment Stille.
Wenn es mal etwas mehr pocht, etwa im Sonnengruß B, fein! Diese innere Uhr ist das Ticken der Lebenszeit.

Halte den Kontakt zu deinem inneren Timer ebenso lebendig, wie du an externe Termine angeschlossen bleibst im Alltag.
Und schau dir mal den Mond und die Sonne an. Ihre Laufbahn ist unaufhaltsam präzise und wird nur von uns gemessen. Aber im Grunde hat die Natur ihren ganz eigenen Rhythmus.

Ich wünsche dir einen an-gemessenen Rhythmus in dieser Woche und eine Lächeln und eine Umarmung dazu. Denn diese beiden füllen deine Lebenszeit positiv aus und du erinnerst dich gern daran zurück.
Wir sehen uns.
Katrin