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Kick-Start Morgenroutine

Ab Montag, den 14.9.2020 von 7:40 Uhr- 8:10 Uhr gibt es täglich eine Morgenpraxis. 30 Minuten Montags, Mittwochs, (Dienstag freies Üben 7:30 Uhr), Donnerstag und Freitag. Wir wollen erreichen, dass Yoga für dich wie Zähneputzen dazu gehört. Sonnengrüße, Atemübungen, Meditationen bringen dich anders in den Tag und heben dich auf das nächste Level. Du fühlst dich einfach gut. Jeden Tag. ***

5 Second Rule

Was ist Erfolg? Dabei denken wir oft an Kariere, Geld und Image. Aber ist es das wirklich? Wann fühlen wir uns im inneren erfüllt und stark, wirksam?

Ich fühle mich erfolgreich, wenn ich das mache, was ich wirklich will. Wenn ich bekomme was ich wirklich will. Im Kleinen und im Großen. Ich beginne immer im vermeintlich Einfachen. Zum Beispiel ich vereinbare einen Termin bei…, stehe 7:00 Uhr auf…, gehe eine halbe Stunde im Park….

Das zu machen, was dir in den Kopf kommt, die Idee in Aktion umzusetzen ist simpel und gleichzeitig schwer. Oft wird die Aktion verschoben. Und das löst im Gehirn einen permanenten Widerspruch aus.

Der Moment der Umsetzung ist entscheidend. Wenn es klappt, fühlst du dich großartig.

Wie und warum das funktioniert wird im Buch „The 5 Second Rule“ von Mel Robbins beschrieben. Hier ist ein Video von Mel Robbins.

Wir werden in dieser Woche im Unterricht lernen, wie Yoga basierend auf dieser Regel so fantastisch funktioniert und uns besser fühlen lässt. So gesund ist, und gleichzeitig einfach. Entscheidend ist der Moment!

Mehr dazu im Unterricht! Viel Freude

Katrin

Diese Woche im Kurs

In der vergangenen Woche hatten wir uns intentional gefragt, warum wir Yoga üben. Um unseren Alltag besser, schnell, optimaler zu bewältigen? Oder den Alltag als Meditation zu nutzen, den Weg nach innen zu uns selbst zu finden? Ergo ist es möglich, den ganzen Tag, 24 Stunden mit uns zu teilen, so als wären wir immer bei uns.

In dieser Woche geht es darum, Perfektionismus zu entlarven. Die Meckerecke, den Skeptiker, den Aufreger und den Strategen. Als Facetten unseres Verstandes. Als das was es ist:

etwas das einteilt,

kategorisiert und uns abhält, die nötigen Dinge endlich anzugehen,

und sich selbst wertzuschätzen.

Sich selbst nicht hineinreißen zu lassen. Seien es durch Befindlichkeiten der Leute, durch Umgebung, von sich ändernden Lebensumständen.

Es als das zu sehen, was es ist. Denn es hält uns davon ab, in der Yogapraxis zu fühlen, das Herz, den Bauch, das Menschsein, den Atem. Weil ständig Gedanken um die Perfektion kreisen.

Wir wollen es entlarven, sehen, und können lernen: gelassen bleiben, milde sein mit uns, Mitgefühl entwickeln und trotzdem wieder in Heiterkeit übergehen. Das ist die Übung. Und wird im Yogasutra des Patanjali „Samtosha- heitere Gelassenheit“ genannt.

Habt eine schöne Woche! Katrin

JA

Liebe Yogis, wir hoffen ihr hattet ein paar gute Tage. Ostern ist Geschichte. Wir hoffen auf Bewegung in Richtung Öffnung und dass wir unser Studio in naher Zukunft wieder in Betrieb nehmen können. Das ist zumindest unser sehnlicher Wunsch. Wann das sein wird, bleibt aber noch ungewiss. Schwer aus zu halten. In dieser Zeit machen wir weiter Online.

Sonnengrüße jeden Morgen 7:00 Uhr, vormittags und abends Hathayoga. Eure Teilnahme gibt uns wirklich Kraft. Es ist schön, euch zu sehen.

Heute möchte ich euch eine Übung ans Herz legen, welche sehr schnell alles ändern kann:

Sage dir, immer wieder JA. Wenn du denkst, sag JA, wenn du unangenehme Gefühle aufkommen siehst, sage JA, wenn du gehst, sage JA. Immer nur JA. Das genügt. Es dient dem, dass du aus Negativität kommst. Ja, es ist so. Ja, es ist wie es ist. Ja, ich fühle mich genau so. Das ist, was es ist. DU lernst, Bewusstsein von automatischem Handeln zu unterscheiden. Bewusstsein ist Licht. Alles, was dir klar wird, ist Licht. Unangenehm, negativ oder positiv. Ja Ja Ja

Day 5

 

Tag 5- Der Rhythmus deines Körper- Geistsystems

Wir haben in Tag 4 gelernt, dass unser Körper mit seiner unermesslichen Intelligenz auf DICH aufpasst und nicht wie bisher an-genommen, du auf ihn. Beruhigend nicht wahr? Wir sind nie allein und es ist immer jemand da, der auf uns aufpasst. Da sind 50 Billionen Körperzellen.

Die sind nicht nur im ständigen Kontakt mit sich und dem Umfeld. Sie regeln alles zum Besten, im Bestreben nach Ausgleich innerhalb der natürlichen Ordnung.

Sie reagieren auch und insbesondere auf deine Gedanken. Es ist, als würden sie permanent zuhören. Sie stehen immer auf Empfang und registrieren kleinste Stimmungsschwankungen. Sie reagieren unmittelbar. Das ist das, was du wahrnehmen kannst, wenn du an eine Zitrone denkst oder an einen blöden Hund. Sofort veranlasst deine Hypophyse den Ausstoß von Hormonsäuren ins Blut. Adrenalin, Noradrenalin, Insulin, Östrogen zum Beispiel. Oder sie (Hypophyse- weiblich juhu) veranlasst hormonell wirksam die Sekretion von Speichel, Magensäure ect.. Alles und wirklich alles geschieht unmittelbar und steht im kontinuierlichen  Austausch. Es ist ein geschlossenes System ***Gedanken-Körper-System***. Das kann sich keiner vorstellen, so genial. Ein Feetbackloop ohne Anfang und Ende solange wir leben.

Nochmal: deine 50 Billionen Zellen hören mit, empfangen unmittelbar, immer, zu jeder Zeit. Du sendest, immer und zu jeder Zeit Wohlbefinden? Unbehagen? Angst? Freude? Gedanken…

Es ist aber so, dass wir das als Menschen ein wenig steuern können. Einiges unterliegt doch unserem freien Willen und dazu braucht es Disziplin, Bewusstheit , Wissen und Meditation. Das ist der einzige, mir bekannte! Weg, der dem Körper hilft, ihn gesund zu machen. 

Wenn du dir hilfst, gesund zu werden, hilfst du der Menschheit, der Erde, den Vögeln, den Bäumen, dem Meer, weil….

Auch diese Zellen und Teilchen alles von dir übermittelt bekommen. Auch das ist ein geschlossener Kreislauf. Und: Keine Information, keine einzige geht jemals verloren. Es ist und bleibt alles gespeichert. Das ist Fluch und Segen zugleich. Wir können nie vergessen. Gleichzeitig aber auch auf alle Informationen zugreifen.

Frage 1: Welche Gedanken hast du heute beim Aufwachen gehabt? Welche Gedanken willst du vorm Einschlafen denken?

Frage 2: Gibt es eine Person, deren Gedanken dein Leben positiv beeinflusst haben?

Aufgabe des Tages: Spüre deinen Puls am Handgelenk auf. Zähle eine Minute und multipliziere ihn mit 4.. Das ist der Wert, den Krankenschwestern messen und eintragen. 54-180 😉 Dann fühle nochmal: Ändert sich der Rhythmus hin und wieder? Wie fest oder weich fühlt sich das an? Und dann achte auf die Lücke zwischen den Pulsschlägen. Du kannst auch den Puls einer Person zu Hause fühlen. Oder bei dir fühlen lassen.

Leitsatz des Tages: Ich fließe im Rhythmus meines Körpers und Geistes.

Mantra des Tages: OM ANANDHAM NAMAH