Träumen

heißt aktiv sein. Sich was ausdenken. Mit einer Sache in Verbindung bleiben. Dem Lebendigen.
Es bedeutet, immer wieder ein wenig Unangepasstheit zuzulassen!
Es ist die Suche nach einer besseren Welt und die Unzufriedenheit mit dem, was bis jetzt erreicht wurde.
Ein gesunder Ehrgeiz des Träumers nach Evolution und Erfüllung. Innen wie außen. Manche verwechseln das Träumen mit Abschweifen und abschalten. Ich meine hier die Fähigkeit, wach, bei klarem, geordnetem Geiste, jedoch ohne Richtung und Wertung zu wandern.
Den Mut über Dinge zu denken und visioniereren, die noch nicht gelebt wurden.
Unsere Träume erlangen Macht, wenn wir dann nach Möglichkeiten und Wegen zur Erfüllung suchen und aktiv werden. Dann konkret und handfest in unserer Absicht werden.
Vielleicht werden deine Träume bald sichtbar: von Nutzen, zum Wohle für einige, wenige oder viele.

Liebe Grüße Katrin

Hallo Ihr Lieben,

Essen hält Leib und Seele zusammen. Im Yoga geht es um Integration und Verbindung.

Eine Verbindung zwischen Bauch, Herz, Verstand, die wie eine gute Freundschaft inspiriert, ist die Basis für ein freieres Leben.

Hier, auf we-love-yoga.de  findest Du bestimmt ein tolles Rezept für ein super leckeres Essen!

MMMMMMmmmmmm…..:-))

 

 

Alles in eine Schale werfen.

Alles in eine Schale werfen.

 Alles in eine Schale werfen. 

Das ist der eine 100%ige Moment.  

Hier bin ich nun. Mit Allem, in diesem und vielleicht auch im nächsten Augenblick. Ich schau mal.
Der Klang wird immer wieder neu angeschlagen. Der Rhythmus entzieht sich meiner Einflussname. Nada Brahma, wie ihn die Yogis nennen, macht mir den Sound, die wellenförmigen Bewegungen der Natur und die Veränderungen in mir und um mich herum.
Die Vorstellung, hier drinnen meine Ruhe zu haben, geschützt zu sein, sicher, war lange Zeit eine Illusion für mich. Ich sehe nun: hier gibt es kein Zögern, keine Ruhe, kein Verlieren und Gewinnen, keine halben Sachen. Weil alles schon enthalten ist, voll und ganz.
Alles um mich herum klingt, singt und leuchtet, spiegelt sich. Vollkommen.
Was auch immer dieses Gefäß anschlägt, es wird so lange ich lebe immer etwas mit schlagen:
Mein Herz.
So lange ich lebe. 
Ich lebe.
Jetzt, in diesem 100%igen Moment.
Ruhe ist einfach nur Stille. Sie spiegelt sich, weil beschäftigt damit bin, mich Allem zu entziehen, versuche, mich zu entspannen oder zu beruhigen. Nur wenn ich in allem einfach nur 100% bin.
Ich frage mich: fühlst Du gerade Dein Herz, Jetzt?
„atma stana“ nennen die Yogis diesen Raum in und um Dein Herz herum.
 
Ja und Danke.
05/29/2017

 

04/06/2017

Hier ist wie versprochen der Link zur Sputa Pandangusthasana Sequenz von dieser Woche. Viel Spaß!

 

 

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Eine gute Idee! Wir holen Ashtangayoga nach Weimar Andrea, Katy, Kai und Katrin

04/06/2017

„Anfängergeist, Unternehmergeist, Lebensgeister, Verantwortung übernehmen, Hand aufs Herz, Mich neben den Atemsetzen, Das Unmögliche möglich machen, Perlen, Freiheit heißt…, Zeit ist eine Vorstellung, Dein Leben hängt davon ab, Rosen für Patanjali, Nichts geschieht auf die gleiche Weise. und vieles mehr…“

Dies sind rückblickend einige Titel meiner Artikel über eine gute Idee: 

Ashtangayoga nach Weimar zu holen. 

Meine Idee, die vor gerade mal anderthalb Jahren begann.

Heute schreibe ich darüber und seit längerer Zeit ist das so. Wir haben es gemacht.

Ich sage bewußt wir, weil meine Idee, mehr Leute erreichte, die mit mir geübt haben. Menschen, von denen ich das nicht erwartet hätte, die ich bislang kaum kannte und die über sich hinaus wollen.

Hier sind wir nochmal und geben eine kleine Bilanz und damit eine Vorstellung weiter, was mit Ashtangayoga möglich ist.

Die Leute auf dem Foto sind von Links nach rechts: Andrea, Katy, Kai und Katrin.

Hier ist Andreas Bilanz:

Ich kam durch Ashtangayoga in meine Kraft, welche ich zuvor aus einem ausschließlichem Feldenkraistraining nicht mehr schöpfen konnte. 

(Dazu sei bemerket, dass Andrea eine lange Ballett und Gesangskarriere prägte und ihr Körper auf Leistung und Abruf getrimmt wurde. Mit dem Feldenkrais entspannte sich ihr System zunächst und sie tauchte tiefer in ihre Wahrnehmung ein.) 

Jetzt verbinde ich beide Übungssysteme miteinander. Und das ist phantastisch. Ich hätte nicht erwartet, dass es sich so wunderbar ergänzt.Es ist wie ein Tanz der Polaritäten. Ich komme aus dem Ballett. Ich liebe den Tanz!

Hier ist Katys Bilanz:

Ich hatte oft Probleme mit den muskulären Ansätzen meiner Sitzbeinhöcker (Ischium). Das verursachte mir in Vorwärtsstreckungen immer Probleme. Das hat sich wesentlich gebessert. Geöffnete Hüften scheinen hierfür der Schlüssel zu sein. Auch für meine Beinrückseiten. Im Ashtangayoga entdeckte ich im Üben Stabilität, Halt und eine verlässliche Struktur. Zuvor dachte ich , es könnte durch die ständige Wiederholungen langweilig werden oder dass es schnell zur Routine werden könnte. Ganz im Gegenteil. Mein Körper wurde stärker aber nicht fest. Das Innere wird stabiler. Ich selbst wurde stärker, achtsamer, beweglicher, geschmeidiger, einfach offener. Ganz in Erfüllung Patanjalis, Kap.: V.:2.46 sthira sukham asanam. 

Ein weiterer toller Aspekt ist, dass wir alle mit Ashtangayoga zu einem gemeinsamen Üben gefunden haben. Uns ist damit eine schöne, gemeinsame Praxis ZEIT geschenkt worden. Faszinierend finde ich, entgegen meines Vorurteils, Ashtangayoga sei rigide, militärisch, hart, es ist ganz und gar von Weichheit, Liebe und ganz viel Fürsorge und Respekt durchdrungen.

Kai bleibt am Ball und hat neben seinem kontinuierlichen Üben noch MBSR entdeckt. Er hat vor kurzem eine Ausbildung als Trainer begonnen.

Ich bin so stolz auf die Leute! Das ist alles gekommen, weil sie sich jede Woche ein paar Stunden Zeit nahmen, auf einen Punkt konzentrierten und atmeten. Wow! Ich liebe es.

Für mich geht die Reise auch weiter. Ich habe mich über die anfängliche Verliebtheitsphase zum Ashtangayoga gerettet. Sie (Ashtangayoga ist für mich weiblich) ist meine Begleiterin geworden. Ich übe jetzt fast täglich. Ausreden habe ich immer. Aber es werden immer weniger. Die positive Entwicklung durch das Üben ist zu verlockend. Niemand kann sagen, was noch wird. Ich habe ein Ziel:

Diese Serie werde ich knacken!

Das hat Zeit. Solange es braucht.Ich erkenne die Essenz des Übens in jedem Move, jeder Aktion, jedem Atemzug, in ALL- IM:-)

Ich schreibe weiter. auch hier im FB und WE-LOVE-YOGA. Mache einfach weiter wie bisher. Denn neben meinem Unterricht ist es mir ein Freude, Menschen wachsen zu sehen. Über sich selbst hinaus wirkend.

Mit Audrey Hepburns Worten schließe ich dieses! Kapitel:

NOTHING IS IMPOSSIBLE, the word itself says: I´MPOSSIBLE.

 

 

garudapink

Was ist Patanjali?22.3.2017

Im letzten Artikel „Rosen für Patanjali“ wurde ich gefragt, wer war eigentlich Patanjali und wenn ja wie viele? Was hat er gemacht?

Klar, für einige von uns ist Patanjali ein Begriff und auch sein Yogasutra in diesem Kontext.

Aber Schüler, die einmal in der Woche zum Yoga kommen, interessiert sie das wenig. 

Sie sind im Grunde genommen froh, wenn sie sich ein bis zwei Asanabezeichnungen in Sanskrit zufällig eingeprägt haben, sie dann abrufen können, wenn es soweit ist.

Dies bezüglich möchte ich am kommenden Wochenende Patanjali vorstellen. Oder das, was von ihm übrig geblieben ist. Aus meiner Vorstellung heraus. Ich möchte lebensnah vermitteln, dass es ein tolles Yogasutra gibt. Das Werk hat Methode. Nicht nur, was wir darin lesen, hat Aufbau, Methode, Sinn, Absicht. Es ist wirklich so abgefahren logisch und schlüssig, dass ich nur ahnen kann: Patanjali, vor 2500 Jahren, hatte nicht nur ein Gehirn.

Es gibt Dir einen Leitfaden zur Erfahrung von Yoga.

Was ist ein Sutra? Was hat das mit Yoga zu tun? Mit dem Üben? 

Es werden, basierend auf der Erläuterung, wie der menschliche Geist arbeitet (für und gegen mich selbst), Techniken vermittelt. Diese Techniken sollten in die Praxis umgesetzt werden. Es absolut nutzlos, einfach nur darin zu herum zu lesen.Du solltest verstehen und erfahren:

Praktik und Technik sind von unterschiedlicher Natur. 

Eine Technik wird benutzt aus dem Verstand heraus. Sie basiert auf Erfahrung und Theorien anderer Leute. Oft sind die sogar schon gestorben. Und ihre Namen werden sogar falsch geschrieben.

Die Praktiken, wenden diese Techniken lediglich an. Du entwickelst mit der Technik Deine eigene Praktik.

Getrennt von einander sind sie nur begrenzt wirkungsvoll. Weil die Technik im Verstand begrenzt:„Geht doch anatomischgarnicht“ wird, und die Praktik sich im Tun verzettelt: „könntesokönnteso“. 

Aber beides zusammen geübt, ergibt eine Anwendung für Deine Zwecke. 

Mit der Praktik überprüfst Du Deine Technik und ihre Theorie auf den Wahrheitsgehalt. 

Und mit der Technik gibst Du Deiner Praxis Sinn und Verstand.

Das ergibt Methode. Und diese angewandte, wissenschaftliche Methode ist Yoga. Eine Wissenschaft von Dir. 

Eine Methode, herauszufinden, wie gehst Du mit Dir um? Auf was konzentrierst Du Dich aktuell und wie willst Du, und mit welcher Konzentration, Deine Lebenszeit verbringen.

Im Ashtangayoga verbringe ich sehr konzentriert Lebenszeit. Meine Körpersysteme werden innerhalb der der Serie und darüber hinaus, aufeinander abgestimmt. Mit der Zeit, läuft es runder. Ich werde schöner, klüger, besser, freudiger und liebevoller. Von selbst? 

Ja natürlich ……..nicht;-)

Es ist Anstrengung und Hingabe, Vertrauen und Überwindung. Weil der Verstand schlau ist und was dagegen hat, wenn Katrin ihren Horizont erweitert. Ich SELBST gehe nämlich damit über seine Vorstellung hinaus. Das wiederum macht ihn erstmal verrückt. Mittlerweile kann ich dabei zuschauen, wie er durchdreht und was er mir einredet. Ich lache darüber und tröste ihn dann liebevoll oder drücke ein Auge zu. 

Von Selbst? Ja! 

Mein Selbst trägt die perfekte InFORMation über mich in sich. Bleibt unberührt von allem. Egal, was um mich herum passiert, oder was mein Verstand will.

Alles, was geschehen sollte ist, dass ich mich immer wieder damit in Übereinstimmung bringe.

Also weiter: ekam-dwe-trini-und rein in mich und was draus machen!

Zum Wohle aller und für die Liebe.

Katrin

 

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Rosen für Patanjali, 15.3.2017

 Ich studiere nicht mehr so oft Texte wie früher, einfach des Wissens willen. Heute begleiten Texte meine Praxis als Erfahrung. Sie haben für den Moment eine Wirkung in mir. Sie spiegeln wieder, was mich aktuell beschäftigt. 

Rosen für Patanjali, damit meine ich ein Danke, an diesen Text, der immer wieder neu von mir erfasst wird. Es wird nie auch nur einen Vers geben, welchen ich ablehne, nicht verstehe oder voll verstanden habe. 

Heute, fiel mir dieser Vers auf:

Yoga Sutra, Kap. 3.38

bandhakaranasaitilyapracarasamvedanacca cittasya parasariravessah

Indem ein Mensch die Ursache für diese starre Situation, 

die den Geist an das Individuum bindet, erforscht und 

die Mittel untersucht, die diese Starrheit lösen können, 

entwickelt sich in ihm mit großer Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit, 

über seine eigenen Grenzen hinaus zu WIRKEN.

Übersetzung und Interpretation T.K.V.Desikachar

Interessant fand ich dabei Desikachars Interpretation. Er nennt an Stelle von über sich hinauswachsen, WIRKEN!

Beschrieben werden in den vorangegangenen Kapiteln 1-Samadhipadah und 2-Sadhanapadah Praktiken, (Betonung liegt auf Praktiken und nicht Techniken), mit denen unser Geist frei von Ablenkung und Unruhe werden kann. 

Sie bilden die Voraussetzung zur Erlangung der Fähigkeiten, mich von Problemen und aus Starre zu lösen.

Im 3. Kapitel, Vibhutipadah, aus welchem ich den oben genannten Abschnitt herauslöste, wird die Tatsache thematisiert, das ALLES dem Wandel unterliegt. Und auch dieFrage, durch welche Kräfte dieser Wandel hervorgerufen wird. 

Wenn ich weiß, mit was ich es zu tun habe, kann ich mich davon lösen oder gelassen bleiben. 

Ich habe Ashtangayoga nach Weimar geholt. 

Mit der Begeisterung einer Menge Leute. Unsere gemeinsame Praxis hat sich vertieft, verinnerlicht und wächst beständig. Die g-reift in unser Leben ein und macht es besser. 

Wir haben nun volle Vinyasa und Led- Class Zeiten im Studio.

Im Verlauf des Jahres werden wir diese Zeiten ausbauen und Mysorezeiten am Morgen einbauen. Dafür muss mein Söhnchen aber allein in die Schule gehen können. Aber abwarten. 

Er aquiriert mittlerweile schon die Mamas der Jungs aus seiner Klasse. Ich sage ihm immer, die sollen auch die Papas mitbringen. Das wäre auch toll.

Am  April sind wir mit Christian Klix und seinem Flight Club in unserem Studio am Start. Fliegen in den Handstand.

Dass zum Thema über sich hinaus WIRKEN.

Und mittlerweile nutze ich diese Kräfte, welche den Wandel hervorrufen, für meine persönliche Ver-WIR-klichung.

Liebe Grüße

Katrin

 

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Trini_Inhale

 

 

 

 

 

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Mit Yoga gebe ich mir das. 1.3.2017

Was ich bisher noch nicht wusste, was ich bisher nicht konnte, jetzt kann ich es!

Yoga gibt mir genau dies. 

Ich verschmelze immer mehr mit diesem Denken und Fühlen: Ich weiß genau, was ich will und ich werde es machen. Ich kann alles sein, was ich will. Sollte es noch nicht sichtbar sein, ich weiß, es schlummert und will raus.. 

Schau Dir nur die kleinen Schneeglöckchen an. Sie schießen jetzt heraus und folgen einem Plan.Unbeirrt mit ihrer zarten Schönheit ans Licht Sie sagen Dir, es wird Frühling. Vertraue uns, der Winter ist vorbei Schätzchen!

Was immer Du vorhast, in diesem Jahr, den Samen hast Du schon lange gesetzt. 

Bleib dabei entspannt und offen, und locker lassen, auch wenn es mal härter zugeht.

Am Wochenende hatten wir Janosch Steinhauer mit seinem Workshop in unserem Studio. 

Plötzlich war er da mein Wille: Jetzt Urdva Dhanurasana!. Jetzt probiere ich es. Es wird gut. Ich freue mich drauf. 

Back Bends spiegeln die Fähigkeit wieder, sich zurückzulehnen. Dich mit der Rückseite zu spannen, wie ein Bogen und mit der Vorderseite für alle sichtbar, vom Leben tragen zu lassen. Mach die Augen auf Liebes, schau nach oben, ins Zentrum für Weite und Vorstellungskraft. Nimm mit den Füßen, den Boden auf und von da geht es ab. Deine Brust ist weit und folgt der Dehnung. Das Herz lässt es zu, geht mit und schwingt.

„Feeling is knowing“ war das Zitat vom Workshop, welches mich hell auf beeindruckt hat. 

Die eigene Sicht kann sich erweitern, wenn ich mich spüre und genau dies ist mein Wissen. Ich habe Helfer, genug Hilfsmittel, Zeit zum Experimentieren ist jetzt Katrin, sagte ich mir. 

Ich stehe gerade voll darauf, mich in meiner Form so zu erweitern. 

Innere und äußere Form sind im richtigen Alignement. 

Endlich mit 44 Jahren. Das Leben ist schön. Ich bin stolz auf alles, was ich bisher machte. Ich bin gespannt wie ein Bogen, auf das was kommt. Ich folge meinem inneren Ruf, wie die Schneeglöckchen, wenn die Bedingungen dafür stimmen. Es wird Frühling in meinem Leben. 

Danke, Helfer, danke Ashtangayoga, danke mein Herz. Danke an das Leben und danke an diese unfassbare Kraft, die mich jeden Tag atmet und trägt.

Back Bends, year! Ein Ansporn von Janosch hat mich voll erwischt:

Und nächstes Jahr machen wir Drop Backs Katrin! 

Ich stehe, hebe meine Arme, fliege, schaue hoch zu den Daumen, atme ein und dann: 

Ekam-Inhale! 

Es kribbelt jetzt schon in meinem Bauch.

Jaja, der Frühling!

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Mit Garuda fliegen nicht nur Yogis 🙂

Schon immer galt es als das Höchste, ein Geschöpf zu besitzen oder eines zu reiten. Von dem Gedanken einmal abgesehen, damit zu fliegen. Sich als Mensch mit Leichtigkeit in die Lüfte zu erheben und weite Strecken überschauen zu können.

Garuda, Herr der Lüfte- Adler, ist in seiner Gestalt von Erhabenheit und Macht vollkommen. So erschaffen, aus eigenem Antrieb, nur die Flügel auszubreiten und schon wird der Wind zum Diener.

Ich habe mich immer wieder beim Üben gefragt, warum braucht ausgerechnet eine Gottheit ein Gefährt, ein Reittier? Vishnu ist vollkommen und hat alle Macht der Welt.

Für mich wurde klar (Übereinstimmungen mit Lehrschriften ausgeschlossen- ist in meinem Kopf entsprungen), warum Vishnu genau ihn gewählt hat. 

Wohlbemerkt, Garuda erlaubt es, er könnte sich auch flugunfähig hinstellen und das wars dann Freundchen!

Dieses Wesen leitet Vishnu (macht er bestimmt noch) mit seiner Intuition und von Natur gegebenen Weitsicht über die ganze Welt. Hin zu den entlegensten, schönsten und gefährlichsten Orten.

Diesem EINEN irren Gefühl von Erhabenheit und Freude, kann nur Garuda für Vishnu seinen Ausdruck verleihen. Und: Vishnu braucht ihn zum Atmen. Er ist sein Atem. (Götter atmen nicht!)

Weil er den Drang hat, und er es fühlen muss!, stark und lebendig zu sein. Keiner ist von beiden Herr und Meister.

Wenn es Dir einmal nicht gut geht, (Das kennen bestimmt nur wenige außer mir.) erscheint es ganz unmöglich zu fliegen. 

Du bist GOTTERGEBEN entfernt, meilenweit weg von Deiner Flugvorstellungs- Kraft. 

Ablehnend und verständnislos stehst Du da, gegenüber dem Getragensein, totaler Freude und des Grundvertrauens.

Dann kommen wieder die Zeiten, in denen Du Dich als Teil des Ganzen WIEDER-erkennst und da bist Du wieder göttlich. 

Jetzt wird’s heiß!!!!

Wenn Du auch dann noch, gerade weil Du mit allem spielend leicht mit allem allein fertig zu werden scheinst, weißt, dass für dieses eine Gefühl des Fliegens, Hilfe nötig ist, macht Dich das noch VOLLKOMMEN-ER. 

Alles andere wäre nur Machtspielerei auf Kosten anderer. Siehe dicke Autos, Rennpferde, Frauen/ Männer, Jets…

DAS Fliegen kannst Du nicht allen. Den Ausblick wirst Du nur genießen können, weil es andere möglich machen. 

Die, welche ihren Auftrieb aus dem Wind schöpfen und Dich mit-fliegen LASSEN!

Ich habe höchste Achtung vor dieser Gleichgewichtsübung: GARUD ASANA

Om shanti

Katrin 

 

Ganz natürlich

Warum fühlen sich die Menschen so wohl in der Natur? Sie verstellt sich nicht.

Warum solltest du also versuchen, etwas anderes zu sein, als deiner Natur entspricht?

Was ist deine Natur?Was bedeutet es, in deinem natürlichen Zustand zu sein? Was entspricht deiner Natur?

Ich benenne diesen Zustand mit dem Ayurvedischen Begriff: SATTVA.

Was das wiederum bedeutet, können nur Menschen sagen, die es hin und wieder bei sich und anderen Leuten beobachten, und sich herzhaft daran erfreuen können.

Aber die wiederum reden nicht darüber. Sie sind es einfach. Ganz natürlich.

 

 

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