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Die Essenz des Yoga

Die Essenz des Yoga, ein Artikel, Interwiew mit Sri Vatsa Ramaswami

Kommendes Wochenende sind Katy und ich bei ihm zum Workshop. Wir sind sehr gespannt und voll Vorfreude. Werden eine Menge nette Kollegen treffen, die mit uns dort am Start sind. Mega😇
Dafür ist Janosch Steinhauer bei uns mit der #immersion2018 Part II. Hier sind noch Plätze frei. Komm vorbei!

Letztlich kann kein Lehrer,
kein Guru,
Kein Geliebt(er),
kein Freund,
kein Facebook
deine Fragen zu 100% beantworten. Jede Frage kommt aus dir und die Antwort auch.
Wenn es keine Fragen mehr gibt……., sie existieren nicht, bist du im Zutand des Yoga.

 

RE-TURN!

Wo bist du gerade? Stehst du? Sitzt du?
Schließe Deine Augen und beobachte einmal was dein Körper gerade macht.
Wenn Du still bist und Dich nicht so sehr einmischst, wirst Du merken, dass er sich bewegt.
Hinein und hinaus, in einen Punkt, der für ihn besonders leicht und stabil ist. Grob gesagt der Körperschwerpunkt. Patanjali nennt das Verweilen hier stiram-sukham.
Wenn Du Dich weiterhin nicht einmischt,
offen bleibst und vertraust,
kannst Du sehen, dass er nicht lange in der Mitte bleibt,
sich immer wieder entfernt vom Idealpunkt.
Mal weiter weg, mal näher heran,
um wieder zurückzukehren.
Ich möchte diesen idealen Punkt hier mal den „h(om)e-punkt“ nennen.
Er ist kein „no-ret-urn-punkt“.
Er ist ein re-turn-punkt.
Hier hin kehrt der Körper immer wieder zurück. Von selbst, weil er weiß, was zu tun ist.
Wenn du das verstehst, fällt es dir leichter, die Schwankungen zu akzeptieren und dich der Natürlichkeit, der Dynamik der Bewegungen hinzugeben.
Erkunde und entdecke, was du brauchst, um wieder zurückzukehren. Halte nicht so sehr am Idealen fest.
Integriere den Weg hinaus, der Weg hinein und das Verweilen im h(om)e-punkt und lass das alles miteinander interagieren. (Vinyasa)
Mit der Zeit, mit der Übung, und dem Erinnern des Ideals, wirst du häufiger zurückkehren und sogar länger hier verweilen können.
Dann wird es leichter, stabiler und freier.

Überträgst du das auf mentale und/oder emotionale Prozesse, kannst du ganz und gar mit ALLEM deinen Frieden machen.
Denn dann siehst du, dass dich alles nur wieder nach Hause bringen will.
Wenn was schief geht, wenn was gut geht…erinnere dich.

Om shantihi Katrin

Frohe Om⭐️!

Wann ist der Zeitpunkt zum Schlüpfen gekommen? Woher wissen die 🐥 das? 

Sie wissen es nicht. Es passiert weil sie es machen, wenn die Gegebenheiten des Umfelds zu 100% mit ihrer ureigenen Beschaffenheit in vollkommene Übereinstimmung kommt. 

Keine Worte keine Konzepte, kein Befehl. 

Für uns ein Wunder, eine Überraschung. 

Yoga und Meditation haben das Ziel, dich in diesem oder folgenden Momenten in 100% ige Übereinstimmung bringen. Wieder und wieder. Bis du es einfach akzeptierst: dass du vollkommen bist und alles andere auch. Dann kommt Ruhe rein damit du dich nur noch wunderst und freust.

Der Weg des Yoga gleicht einer Neugeburt: 

Es dauert so lange wie es dauert, 

es wird viel zu eng, 

es tut mehr als weh,

ist wahnsinnig anstrengend,

die Schale zerbricht mit lautem Knacken,

und 

heraus kommt etwas völlig ANDERES als üblicherweise erwartet. 

Überraschung! Das bist DU.

Erleuchtung ist ein ureigenes menschliches Entwicklungsprogramm. 

Dieses läuft immer im Hintergrund der Gedanken und der begrenzten Vorstellungen deines Verstandes ab. 

Bedeutet: es ist immer schon da.

Musst eigentlich nur dahinter kommen⛽️☀️🐝. Wir bleiben dran.

Frohe Om⭐️

Eure beiden, Katy und Katrin

 

#ostern #easter #love #yoga #meditation #reunion #peace #freedom #jesus 

Erhellendes

Ein kurzer Ausschnitt eines Interviews mit David Swenson über die Benefits von Yoga. Kurz und erhellend beschreibt er, wie du Yoga als Tool für dein Leben nutzen kannst. Kurz und knapp, alles drin. In drei Minuten auf den Punkt gebracht. Danke!

Wir wünschen dir eine erfüllte Woche. Mach sie bunt. Auch wenn es noch weiß ist um dich herum.

„There is no work-life balance. We have one life. What´s most importunities that you be awake for it.“
Janice Marturano

Liebe Grüße Katy und Katrin

Meditation

Tick Tack…Wie oft hast Du heute schon auf die Uhr gesehen? Okay, es ist wichtig im Alltag eine Form zu bewahren und im Fluss zu bleiben. Das ist absolut okay. Der Blick auf die Uhr ist ein ein Hilfsmittel. Tickt Dein Timer eigentlich? Ist er noch von der alten Schule?
Du hast außerdem noch eine innere Uhr. Die tickt auch.

DEIN HERZ.

Hör mal hin.
Oder leg eine Hand aufs Herz.
Einen Moment Stille.
Wenn es mal etwas mehr pocht, etwa im Sonnengruß B, fein! Diese innere Uhr ist das Ticken der Lebenszeit.

Halte den Kontakt zu deinem inneren Timer ebenso lebendig, wie du an externe Termine angeschlossen bleibst im Alltag.
Und schau dir mal den Mond und die Sonne an. Ihre Laufbahn ist unaufhaltsam präzise und wird nur von uns gemessen. Aber im Grunde hat die Natur ihren ganz eigenen Rhythmus.

Ich wünsche dir einen an-gemessenen Rhythmus in dieser Woche und eine Lächeln und eine Umarmung dazu. Denn diese beiden füllen deine Lebenszeit positiv aus und du erinnerst dich gern daran zurück.
Wir sehen uns.
Katrin

Gewohnheiten und Yoga am Sonntag mit Andrea

In der vergangenen Woche hatten wir den langen, feinen Atem (dirgha-lang suksma-fein/leicht) als Thema unserer Kurse. Dieser kommt von selbst, wenn wir total entspannt sind und uns wohlfühlen. Im alltäglichen Tun geschieht oft das Gegenteil. Flach und hektisch zu atmen scheint natürlicher, gewohnter. Jeder rennt nach dem Bus oder vergisst den Schlüssel. Dinge passieren eben.
Was wir erreichen wollen, ist aber eben ein langer feiner Atem zu etablieren, mit dem auch unser Geist sich entspannen kann.

Jetzt (Sanskrit-atha) kommt dein Moment!
Wenn du mitbekommst, was passiert, halte mal an. Stopp!
Wenn du beginnst, lang, fein und gelöst zu atmen, änderst du auch eine Gewohnheit. Und das ist ein Mega Werkzeug. Im Ändern von Gewohnheiten beginnt Bewusstsein sich auszuweiten.
Gewohnt kann sein, sich über die klirrende Kälte aufzuregen. Das Gegenteil: du lässt dir was einfallen, was deine Kleidung betrifft und freust dich über deine roten schönen Wangen.
Und schon sieht alles anders aus. Also übe mal diese Woche (außer Asanas), Gewohnheiten anzuschauen und auf Sinnhaftigkeit zu prüfen. Danach mal kurz umkehren und sehen, was passiert.
Viel Spaß!

Am Sonntag, den 4.3.18 ist Andrea von 11-12.30 Uhr im Studio.
Komm doch zum Kurs und

Schau was passiert.😀 #practice #yoga#sunday #conditioning #mind #asana#room #breathtaking #peace

dirgha-suksma

Der Atem eines Yogis sollte dirgha-suksma, also lang und fein sein. Laut Patanjalis Yogasutra Kap.2.5 ist der Atem ein Indikator für eine angemessene Übungspraxis und ein! Werkzeug, dass Dich dem Zustand, in dem die Schwankungen des Bewusstseins zur Ruhe gelangen, näher bringen kann als alles Andere.

Er beschreibt, dass Dir zunächst bewusst werden sollte, wie Dein Atem fließt. Dann kannst Du die Unterschiede erfassen und erkennen, wie es sich anfühlt, wenn er zum Beispiel schön lang und fein strömt.

Lang und fein, dirgha-suksma, wie ein Faden, den Du durch ein Nadelöhr ziehst. Zielsicher, mit ruhiger Hand geführt, kann der Faden aufgenommen werden und ein gutes Stück Stoff zusammengehalten, verbunden werden.

Was ist Dein Stück Stoff, das Du verbinden möchtest? Nimm den Faden immer wieder neu auf, wenn Du ihn mal verloren hast. Das passiert im Leben und in der Übungspraxis.

Am besten Du übst kontinuierlich, immer wieder laaaaaang und fein zu atmen und

genießen, dass Du lebst!

Yoga am Sonntag: 11.00 Uhr-12.30 Uhr mit Katrin

Gäste: 20 Euro, Abo 49: 15.00 Euro, YogaFlat: 0,- Euro

 

 

Immersion 2018 Part I

Shiva und Kondenswasser…. Mysore Class Samstag und Sonntag Morgen

Immersion 2018 Weimar 12.-14.1.2018 begonnen. #part I

Wo ist unten? Was sind meine Füße? Sind Füße Beine und bis wohin gehen die? Der eine Pole heißt Prana der andere Apana. 😀😀Der Endpunkt von Pinocchios Nase ist Drsti. 💡Björn, unser Gerippe, hat entspannte Augenhölen aber keinen weichen Gaumen. 🙏Wir sehen uns im Mai wieder.

Bis dahin hast du ja jetzt einen PLAN. Und kannst Selbstüben machen. 10 Minuten sitzen und atmen. Und wenn du schonmal sitzt, kannst du gleich noch einzwei Sonnengrüße üben. Und wenn du einmal stehst, kannst du mal spüren wo deine Füße sind und einzwei stehende Haltungen üben. Es war wunderbar inspirierend. Anmeldung Part II  #läuft www.yoga-weimar.com #immersion2018 #weimar #ashtangayoga #workshop #practicepracticepractice #janoschsturnstunde #prana #apana #füße #yui #mulabandha fühlt sich #gut an.

Vorbereitung auf Utthita Hasta Padangustasana
wall class Nierenliebe

Pada Hastasana…Wo sind meine Füße? Wo ist der Boden?

Utthita Trikonasana, der Laaaaange Weg hinein.

Virabhadrasana I, wall class mit Ritterschlag.

fußballasana

 

Von Tür zu Tür

Eine Geschichte von Tür zu Tür und Nachbarin zu Nachbarin. Mit auf den Weg in die kommenden Tage und Nächte:
 
Heute Morgen traf ich eine Frau. Sie wohnt bei mir unten im Haus. Wir kamen ins Gespräch. Vermutlich wäre es beim „Wie gehts und guten Tag“ geblieben, wenn wir nicht beide Lust gehabt hätten, mehr zu schnattern.
Ich finde ja, dass sie Klasse hat. Einen flotten Gang hat, immer etwas vor und aufrecht im Rücken und dieser Glanz in den Augen. Sie trägt immer ein dezentes Makeup und ist vermutlich über 70. Na gut, Schönheit kennt kein Alter. Aber was macht sie so zauberhaft?
Da es früh am Morgen war, fragte ich sie danach, was sie immer als erstes mache, nachdem sie aufgestanden ist. (Ich interessiere mich immer brennend für die Morgenrituale der Menschen, weil das meine schönsten Stunden sind, die frühen. Nur so eine Macke.)
Sie sagte darauf, es sein nichts besonderes und immer das gleiche: zum Briefkasten gehen, die Tageszeitung herausfischen, dann gründlich die Todesanzeigen absuchen….
 
Nach ihrer Anzeige suche sie ganz besonders gründlich.
Und wenn sie sie nicht finden kann….
 
Welch ein Glück…
Dann geht der Tag doch gut los…
 
 
Ach daher kommt der Glanz! Das hat auch meinen Tag verändert und die Sicht auf alles andere auch. Ich bin immer noch happy.
 
Strahlende Weihnachten Euch allen und macht Euch bloß nicht verrückt.
OM Katrin

Ermunterung in Adventstagen

Ermunterung in Adventstagen
 

„Denn der Raum des Geistes, dort wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille.“

In der Dunkelheit der Nacht, ist es besonders still.

Kennst du das?
Ich schlafe öfter nicht in der Nacht. Und frage mich, warum die Leute immer denken, sie müssten nachts schlafen und sich Schlaf ansammeln wie Geld und Gesundheit.
 
Die Tiefe der Dunkelheit mischt sich mit der Farbe der Stille und der Weite der Sterne.
Da ist für mich genau das:
Stille, Weite, Raum. Die Gelegenheit, mal nicht sinnvoll, besser, geschäftig zu gelten. Schlaf zu finden, damit endlich mal Ruhe ist?
All-eins-sein- oh wie se(h)-e-lig!
Mitten in diesem allein sein ist die Stille.
 
Wenn dir das mal passiert, keine Sorge, du gehst nicht verloren in dieser Stille. Da sind die Bäume, das Wasser, die Erde, andere Menschen, die wach sind. Vielleicht am anderen Ende der Welt. Du bist nicht allein.
 
Ich möchte dich in diesen Tagen ermuntern, dich von diesen hell klingenden Glöckchen der vorweihnachtlichen Glitzerwelt des guten Gelingens, nicht so sehr vereinnahmen zu lassen.
Als gäbe es nur das.
Von diesem umtriebig sein.
Ich ermuntere Dich, den Kontrast ehrlich zuzulassen.
Du kannst nichts besorgen, was es nicht bereits existiert.
Also lass das Gerenne sein. Komm zur Ruhe. Schau Dich doch mal um.
 
Was ist denn hier los?
 
Solltest du überraschend mal vereinzelt jemanden treffen (dich selbst inbegriffen), der dunkel, still allein sein möchte, kannst du ihm ebenso mit Stille begegnen. Ihm die einfach Freude am Alleinsein lassen. Versuche ihn mal nicht zu trösten, zu ermuntern oder gar schleunigst das auszureden, weil du es einfach sonst nicht aushälst.
 
Denn eine gewisse Hoffnungslosigkeit, beseelte Trauer, Enge, hilft, sich nicht mehr zu belügen. Mal alles so stehen zu lassen und den Raum nicht gleich wieder zu-zu-Müllen mit guten Absichten und Anspruchsdenken auf Dauerglück. Der Weg in Stille am Anfang unfreiwillig.
 
Stille, heilt und tröstet auf eine tiefe Weise, mehr als tausend gut gemeinte, auf Funktionalität beruhende Tips von Partnern und Freunden.
Und in die Stille gehen wir nur?…Na wenn es nicht mehr anders geht, wenn?… Wir nicht schlafen können zum Bespiel :-)) Ist doch super, endlich aufzuwachen.
Wer braucht 8 Stunden Schlaf? Gibts dafür Konten, wie auf der Bank?
Aufwachen Kollegen! Wir leben…
 
Ich behaupte, dieses Image „reich &happy-niemals allein“ ist auf Dauer wirklich gefährlich. So gefährlich wie dauerhafter Straßenlärm. Die Suche, verbunden mit der Absicht, dauerhaft glücklich zu sein, ständig auf Suche nach dem perfekten Leben, wird dich auch nur UMBRINGEN. 
 
Stell dir mal vor: Hamsterkäufe, Powershopping werden unnötig. Unnötig, tausende von Euro in die Luft ballern, um an einem vermeintlich exklusivem Ort dieser Welt, dich zu Tode zu langweilen oder auszupowern. Geschweige denn deinem Traummenschen zu begegnen und zu glauben, alles von dem aushalten zu müssen, weil du sonst allein und einsam wärst.
Das wäre doch fantastisch. Du bist doch hier. An diesem Ort. Und du bist nicht besser auf einem anderen Fleck.
Hinter allem ist Stille. Und die kann so trösten. Nach einer Weile ist sie nicht mehr fremd und bedrohlich. Es eröffnen sich Räume. Unglaublich. Nichts, was Du bisher dachtest ist da. Und du bist mitten drin.
Wir einmal getröstet wurde, der weiß wie es geht, andere zu trösten in dunklen Zeiten.
 
Mut und Hand aufs Herz. Also Kerzen auf den Tisch, die Bude verzaubert und Ruhe ist. Alles andere kommt.
Probiere mal 5 Minuten zu meditieren. Den Stillenerv zu sensibilisieren.
Habt einen guten ersten Advent.
 
Ps.: okay…Glühwein und gemeinsames Gelächter über den letzten final verpatzten Einsatz als Mr. oder Mrs. Beauty oder Bond sind auch Klasse.
 
Herzlich Eure Katrin